Sechs Federn, sechs Arbeitsplätze und eine Abneigung gegen Datenblätter
Klangpult wird von Menschen geschrieben, die selbst aufnehmen, mischen und regelmäßig Geräte wieder verkaufen, weil sie sich als überflüssig erwiesen haben.
Angefangen hat alles mit einem Kellerraum, der jeden Bass verschluckte, und der Frage, warum niemand die Zahlen dazu aufschreibt.
Das Magazin entstand 2022 aus einer schlichten Beobachtung: Über Studiotechnik wird viel geschrieben, aber selten nachprüfbar. Kaufempfehlungen kamen ohne Messung, Mischtipps ohne Pegelangabe, Akustikratschläge ohne Raummaß.
Seither halten wir uns an eine feste Arbeitsweise. Jede Empfehlung entsteht an einem realen Arbeitsplatz, jede Klangaussage wird pegelangeglichen und im Blindvergleich geprüft, jeder Raum wird vor der Behandlung und danach gemessen. Wenn ein Ergebnis unserer eigenen Erwartung widerspricht, veröffentlichen wir das Ergebnis.
Wir nehmen keine Leihgeräte an, die an eine Berichterstattung geknüpft sind, und kennzeichnen jede Zusammenarbeit. Unsere einzige Verpflichtung besteht gegenüber der Leserschaft.
Unsere Geschichte
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2022
Der erste Kellerraum
Start mit zehn Beiträgen zur Raumakustik und einer Messreihe im eigenen Proberaum.
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2023
Das Messpult
Aufbau eines festen Prüfplatzes für Latenz, Rauschabstand und Wandlerverhalten.
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2024
Rubrik Lernen
Beiträge zur Arbeitsweise, weil die meisten Zuschriften nicht von Technik handelten, sondern von unfertigen Stücken.
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2026
Vier Rubriken
Sechs feste Federn, ein einheitliches Prüfprotokoll und Messdaten, die wir auf Anfrage herausgeben.
Woran wir uns halten
Werte statt Adjektive
Wo eine Zahl möglich ist, steht die Zahl. Wo keine möglich ist, sagen wir es dazu.
Der Raum kommt zuerst
Aufstellung und Absorption bringen mehr als jede Anschaffung im dreistelligen Bereich.
Kein Gerätefieber
Wir nennen ausdrücklich, wann vorhandene Technik genügt und ein Kauf nichts verbessert.