Bericht: Erfahrungen auf der ersten Reise zur OZORA 2016

2016 war es endlich so weit. Bereits im Frühjahr kaufte ich die Tickets und überraschte meine Freundin und ihre beste Freundin damit. Dann hieß es für die nächsten 6 Monate Vorfreude, Vorfreude, Vorfreude – wir fahren zum O.Z.O.R.A. Festival 2016 nach Ungarn.

Dabei handelt es sich um eines der größten, buntesten und echtesten (wenn man das so sagen kann) Goa Festivals der Welt. Natürlich kann man sich immer über Authentizität streiten. Möchte ich aber nicht. Denn das hat dieses Festival, auf dem ich mich so wohl wie nie zuvor gefühlt habe, nicht verdient. Und niemals zuvor in meinem Leben wurden Fremde so schnell zu Freunden. Auch die Natur und das ganze Gelände ist wirklich einzigartig. Das wird dir spätestens dann bewusst, wenn morgens eine Herde Schafe an deinem Camp vorbeiläuft, als du gerade deinen Kopf aus dem Zelt steckst. Über den Hügeln geht die Sonne auf und eine angenehme Ruhe liegt über dem Gelände, wie ein wabernder Morgennebel.

Unser Camp auf der OZORA 2016 - ein paar Hamburger und lauter Allgäuer
Unser Camp auf der OZORA 2016 – ein paar Hamburger und lauter Allgäuer

Doch schon die Reise war ein Erlebnis. Mit den beiden Hamburger Deerns, ging es zu Fuß zum Flughafen Fuhlsbüttel. Ja…wir sind geflogen und würden es nie wieder tun, da die minimale Zeitersparnis, die viel zu hohen Mehrkosten überhaupt nicht wert ist. Aber lustig war’s trotzdem.

O.Z.O.R.A. Tipp No.1 – Nehmt das Auto, oder den Nachtzug (Hamburg Altona – Berlin – Budapest – Dádpuszta). Das kostet im Vergleich zum Flug, nicht einmal die Hälfte. Außerdem darf man im Flugzeug keine Konfettibomben mitnehmen…

Die Anreise von Hamburg

Katia und Anna überqueren die Brücke zum Hamburger Flughafen mit ordentlich Vorfreude
Katia und Anna überqueren die Brücke zum Hamburger Flughafen mit ordentlich Vorfreude

Katia, die mit mir und meiner Freundin Anna zum Festival reisen wollte, war bis dato noch nie geflogen und deshalb auch noch nie in einer Gepäckkontrolle. Auch die ungeschriebenen Gesetze des Flughafens waren ihr also nicht vertraut. Das Gepäck war gefüllt mit Konfettibomben und Wasserpistolen. Ein richtiger Spaß, als das Gepäck durch die Kontrolle musste. Ganze vier Mal wurde es durchleuchtet, bevor die Beamten eine Bombe und Waffe ausschließen konnten. Der eine Beamte lachte, der andere sah aus als hätten wir ihm den gesamten Vormittag versaut. Die Leute in der Schlange hinter uns genauso. Zum Glück sollten das mitunter die letzten mies gelaunten Menschen sein, die wir für die kommende Woche sehen müssten. Also weiter Richtung Paradies. Mitnehmen durften wir die Konfettibombe übrigens nicht.

Also ging es weiter zum Ticketschalter, zur mies gelaunten Schalter-FrauUnd dann stand uns das Nervigste jeder Flugreise bevor – der Gang durch den Metallscanner bzw. mittlerweile Körperscanner. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es in Hamburg schon Nacktscanner gibt. Katia und ich hatten keinerlei Probleme in der Kontrolle. Aber Halt! Da fehlt doch noch jemand. Dann kam Anna an die Reihe und wurde plötzlich von den Beamten zur Seite genommen.

Die Bundespolizei kommt gleich, bitte warten Sie hier!

Es dauerte tatsächlich nicht lang und Beamte mit MP und Schutzweste kamen immer näher. Sie befragten Anna energisch und wollten wissen, wo wir hinreisen wollten, ob sie uns wirklich kennt, in welchem Verhältnis wir zu ihr stehen usw. Grund für die Action: eine Lampe mit Trittmechanismus für’s Camping, die auf dem Monitor wohl 1:1 wie eine Tretmine aussah. Bevor die Beamten sich trauten, den Rucksack zu öffnen, vergingen ca. 20 Minuten. Es ist also wirklich nicht einfach, mit Festival-Utensilien im Flugzeug zu reisen.

Am Ende haben wir es dann aber doch geschafft und landeten schließlich in Budapest.

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Ja, nicht alle von uns lieben das Fliegen…in Flugzeugen.

Welcome to paradise – endlich am Ziel

…zumindest fast. Erst Mal mussten wir noch von Budapest zum Festival finden, welches immerhin nochmal rund 150 Kilometer entfernt ist. Gottseidank ist alles in Ungarn unglaublich günstig und die Taxifahrt kostete uns zu sechst rund 20 Euro pro Person (wenn ich mich richtig erinnere). Am Flughafen hieß es zunächst Geldwechseln. Macht das unbedingt dort und nicht an irgendeiner anderen Stelle – außer natürlich auf dem Festival selbst. Auch dort gibt es faire Wechselkurse. Dann verließen wir den Flughafen und trafen direkt auf andere Goanauten, unter anderem auch aus Hamburg, mit denen wir uns kurzerhand ein Taxi teilten. Die ersten Kontakte waren also geknüpft.

O.Z.O.R.A. Tipp No. 2 – Eine Taxireise von Budapest zum Festival ist in einer Gruppe gut zu bezahlen. Wenn ihr den Zug nehmt, kommt ihr allerdings noch günstiger weg. Die Fahrt kostet kaum 5,- Euro.

Die Fahrt durch Ungarn war interessant. In Budapest machten wir noch Stop bei einem dm und einem bekannten Discounter. Dort sah noch alles sehr deutsch aus. Nach ca. 30 Minuten Fahrt sah die Sache schon anders aus. In kleinen Ortschaften hingen selbstgelegte Stromleitungen tief, provisorisch und quer über die Straße – zu Dutzenden. Alle Leitungen waren von den Häusern in Eigenregie hin zur zentralen Leitung gelegt worden, die schnurgerade durch die 1-Straßen-Ortschaften führte. Auch waren kaum Autos auf der Straße. Das fiel uns erst gar nicht auf, weil wir gedanklich irgendwo zwischen Freitag und Sonntag schwebten, bis wir dann merkten: es ist Dienstag! Wo sind die alle?

Kurz gesagt: Ungarn ist ein armes Land. Bedenkt das, wenn ihr irgendwo einkauft und lasst Trinkgeld da. Glaubt mir, ihr spart trotzdem noch.

Irgendwann, nach einer kurzen und freundlichen Polizeikontrolle, war es dann endlich soweit: wir erreichten das Festival Gelände. Welcome to Paradise. Leider konnte der Taxifahrer diese Freude nicht mit uns teilen, denn er durfte uns nicht bis zum Gelände bringen. Außenstehende sollen möglichst nicht ans Gelände herankommen. Für uns bedeutete das also einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Fußmarsch. Bei der vorherigen  Polizeikontrolle ging übrigens wahrscheinlich alles nur so schnell, weil unser Gepäck mit Flughafenbändern gekennzeichnet war, also schon einer gründlichen Kontrolle unterzogen wurde. Allgemein solltet ihr wissen, dass in Ungarn die strengsten Drogengesetze Europas gelten.

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Endlich am Ziel – O.Z.O.R.A. 2016

Das erste was mir auffiel: das Gelände ist sehr, sehr groß. Vom Schriftzug bis zum Eingang waren es rund fünf Minuten, vom Eingang zur Mitte des Geländes vergeht zu Fuß nochmal gut eine halbe Stunde. Doch auch auf dem Gelände selbst fahren preiswerte Taxis. Das „Einchecken“ verlief vollkommen unproblematisch. Allerdings sind wir ja auch erst am Dienstag angereist, was wir nächstes Jahr auf jeden Fall auch anders machen würden, denn so haben wir leider die legendäre Eröffnung verpasst.

Der erste Abend

Dieser Abend wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Nach gut einer Stunde Koordination, Marsch und ersten Erkundungsversuchen, haben wir dann unser Camp gefunden. Wolfgang und Dimi, zwei Freunde aus Hamburg, warteten dort schon auf uns – mit etwa zwei Dutzend Allgäuern. Einige waren bereits voll und ganz angekommen, denn unser erster Abend war bereits ihr Zweiter. Doch das tat der Euphorie keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: zusammen mit ein paar neuen Bekanntschaften machten wir uns das erste Mal auf dem Weg zum Floor. Dinge wie Timetable und Acts werde ich hier nicht ausführlich thematisieren, denn diese Dinge könnt ihr alle auf der O.Z.O.R.A.-Website nachlesen. Hier geht es um eine subjektive Beschreibung meiner Erlebnisse und um ein paar Tipps, falls ihr 2017 auch zur OZORA reisen wollt.

Die Musik und die Acts sind erstklassig – soviel sei gesagt. Ich habe Acts gesehen, mit denen ich damals angefangen habe Goa zu hören und von denen ich nie gedacht hätte, sie mal live zu sehen (z.B. 1200microgram). Auch Vini Vici war am Start, aber nicht mein persönliches Highlight. Und auch die anderen Floors (Chill-Floor bzw. Zelt, das Dragon Nest und der Techno / House Floor), hatten stets Musikkultur vom Feinsten und für jede körperliche Verfassung zu bieten.

Der Mainfloor
Der Mainfloor

Nach ein paar schönen Momenten bei wummernden Bässen und einer Atmosphäre, die ich auf KEINER Party in Deutschland je zuvor erlebt habe, gingen wir ein wenig auf Erkundungstour und mein Magen begann langsam zu Knurren. Also ab zur Futtermeile, wobei dieser Begriff eine heillose Untertreibung des Angebots ist. Und was ich dort zu sehen bekam, übertraf bisher jede meiner Festival-Erfahrungen:

  • Obst & Gemüse Stände
  • frisches Gemüse und bestes Fleisch
  • riesige Portionen
  • große Auswahl verschiedenster Gerichte
  • ein kantinenähnlicher Betrieb, in einer Art Futterzentrale, inmitten all‘ der Stände
  • ein kleiner Supermarkt mit Artikeln wie Kakao (natürlich der Beste, den ich je getrunken habe…), Brot, Aufschnitt, Eis usw.
  • Geräumige Bier-Pavillons, mit netter Atmosphäre, die keineswegs den ersten Assoziationen entspricht, die beim Wort „Bier-Pavillon“ entstehen

Und das alles zu wirklich günstigen Preisen. Ich konnte mir zwei Hauptgerichte und ein Getränk für ca. 4,50 € leisten und war danach so satt und gleichzeitig so gesund ernährt, wie selten außerhalb eines Festivals.

O.Z.O.R.A. Tipp No. 3 – Ich habe ca. 60 – 80 Euro pro Person für die 1-wöchige Verplfegung mit Essen ausgegeben. Das reicht vollkommen und zwar für eine top Ernährung und nicht für fettige Essensstände. Und das Morgens, Mittags und Abends.

O.Z.O.R.A. Festival entdecken & erleben

Doch auch abseits der ausgelatschten Pfade, gibt es auf dem Festival Einiges zu entdecken: von wirklich atemberaubender Kunst, über eine tolle Aussichtsplattform und einen echten Zirkus, bis hin zu einem toll gemachten Mais-Labyrinth und zahlreichen weiteren Elementen, die einen Besuch auf der O.Z.O.R.A. einzigartig machen. Dazu gehören auch das festivaleigene Radio und die eigene Zeitung, die täglich mit News vom Festivalgelände erscheint – The Ozorian Prophet. Ich möchte euch aber nicht alles schon hier präsentieren, denn erstens gibt es davon schon zahlreiche Bilder im Internet und zweitens möchte ich, dass ihr dieses einzigartige Festival für euch selbst entdeckt. Ich möchte es euch nur ein bisschen schmackhaft machen. Ihr werdet diese Erfahrung auf keinen Fall alleine machen, selbst wenn ihr alleine anreist.

Was mich ebenfalls fasziniert hat, war die Vielfalt, Offenheit und Herzlichkeit der Menschen. Und mit Vielfalt meine ich nicht nur die Kulturen bzw. Nationen, sondern das Alter, die Berufsstände, die jeweiligen Beweggründe, für die Reise ins Paradies, die unterschiedlichen Philosophien und die unterschiedlichen Rassen. Na, Schockstarre bei dir ausgelöst? Ich meine das nicht rassistisch. Ich meine Hunde, Katzen, Vögel, Schafe, Pferde und weitere Tiere, die man zum Teil auch tatsächlich auf dem Floor getroffen hat. Hier trifft alles aufeinander – und zwar friedlich. In der Schule hat man mir immer versucht, das Wort „Melting-Pot“, also Schmelztiegel (der Kulturen), anhand von Amerika, speziell New York zu erklären. Doch erst auf diesem Festival wurde mir die Bedeutung des Wortes klar. Und wie absolut falsch meine Lehrer lagen.

Zwar sieht man auch in Deutschland mal vereinzelt Kinder und Tiere, was aber oft auch kritisch gesehen wird. Aber auf der O.Z.O.R.A. tanzt definitiv ein bunter Mix aus Kindern, Eltern, Hunden, anderen Haustieren und stampfwütigen aus aller Welt über’s Gelände und zwar ohne, dass irgendjemand die Entscheidung, seinen Hund oder seine Kinder mitzunehmen, rechtfertigen müsste. Vor wem denn auch? Jeder konnte sehen, wie gut es allen Beteiligten tat, diesen Ort einmal im Jahr aufzusuchen. Übrigens hatte auch die Frau, die wir am Flughafen kennenlernten, ihre kleine Tochter dabei – Skyla. Sie war bereits zum dritten Mal auf der O.Z.O.R.A. (die Tochter, nicht die Mutter). Und ich kann aus meiner Erfahrung und einer gemeinsamen Taxifahrt heraus sagen, dass es ihrer Entwicklung alles andere als geschadet hat.

Zwar ist das nichts Neues für eingefleischte Goanauten, aber die Menschen auf diesem Festival legen, was Freundlichkeit und Zuvorkommen angeht, wirklich nochmal eine Schippe drauf. Meine ganzen persönlichen Erlebnisse hier zu schildern würde den Rahmen sprengen und das möchte ich auch gar nicht. Ich habe aber auf jeden Fall Menschen kennengelernt, auf die ich mich schon sehr freue, sie auf der nächsten O.Z.O.R.A. wiederzusehen.

Die nächsten Tage auf dem Festival vergingen wie im Flug. Ich machte wirklich einzigartige Erfahrungen, sah jede Menge interessanter Workshops und habe mich, wie schon lange nicht mehr, auf dem Mainfloor zu den Helden meiner GOA-Anfangszeit verausgabt. Was etwas gewöhnungsbedürftig für Neulinge seien dürfte, habe ich hier nochmal zusammengefasst, damit ihr nicht ganz so unvorbereitet seid, wie ich.

O.Z.O.R.A. Tipp No. 4 – darauf solltet ihr vorbereitet sein: Plumsklos, kalte Duschen, unzählige Mücken(!), starke Hitze und wenig Schatten, Müll wird jeden Morgen an der Straße vor den Camps abgeholt – es gibt also eine Müllabfuhr

Also eigentlich nichts, was man nicht lösen könnte. Das Einzige, woran man sich wirklich gewöhnen muss, ist der Umschwung von Warm auf Kalt. Tagsüber können locker mal Temperaturen bis zu 40 Grad erreicht werden, während man sich Abends gar nicht warm genug anziehen kann. Zumindest, bis man am Mainfloor angelangt ist. Wenn ihr also den Tag auf dem Gelände verbringen wollt, ohne erneut das Camp aufzusuchen, habt Wechsel-Klamotten dabei. Und wenn euch mal heiß ist, sorgt die Feuerwehr für eine geniale Abkühlung. Die war dieses Jahr sogar im Rotations-System mit zwei Feuerwehrautos permanent unterwegs, um die Besucher mit dem Feuerwehrschlauch ordentlich abzukühlen und für ein besonderes Stampferlebnis im Matsch zu sorgen.

Abschließend kann ich wirklich JEDEM nur empfehlen, dieses Festival zumindest einmal im Leben zu besuchen. Auch ich hätte nicht geglaubt, dass mich nach gut einem Jahrzehnt Festival-Erfahrung etwas noch so dermaßen begeistern kann. Aber es ist möglich und ich wünsche euch, dass ihr das auch einmal erlebt.

Ihr habt Fragen zur O.Z.O.R.A., die euch mein Erfahrungsbericht nicht beantwortet? Nehmt Kontakt mit mir auf und ich probiere, euch zu helfen und die offenen Fragen zu klären.

Ein paar letzte Impressionen

 

5 Gedanken zu „O.Z.O.R.A. 2016 – Welcome to Paradise

  • 23. Mai 2017 um 9:48
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    Hallo. …dein Bericht über die ozora ist genial. Ich war letztes Jahr das erste mal überhaupt in meinem Leben auf einem Festival und ich gehe dieses Jahr wieder. Die Vorfreude ist riesig. .conny 57

    Antwort
  • 5. Juli 2017 um 23:19
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    Wirklich ein toller Bericht über die Ozora, der meine Vorfreude noch weiter gesteigert hat.
    Ich bin diesjahr das erste mal dabei & freue mich riesig!
    Wir sehen uns dort 😉

    Antwort
  • 9. August 2017 um 12:39
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    Hallo, danke für Deinen Beitrag. Mein Sohn (18) will nächstes Jahr mit seinen Kollegen dieses Festival erleben. Als Eltern machen wir uns natürlich Sorgen um die organisatorische Einzelheiten und natürlich auch um die Drogen…
    Wie ist Deine/Eure Erfahrung?

    Antwort
    • Heddi
      11. August 2017 um 10:32
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      Moin Giovanni,
      sorry, dass die Antwort ein wenig gedauert hat. Also, grundsätzlich würde ich die Ozora schon weiterempfehlen, da es definitiv ein sehr weitläufiges Festival mit sehr vielen Angeboten ist, die man auf deutschen Psytrance Festivals eher selten findet – also z.B. Zirkus, Yoga, weitere Workshops, gutes Essen, einen Obststand, sehr, sehr verantwortungsvolle Mitmenschen und gute ärztliche Verosrung, eine Kunstgallerie und vor allem weniger Fokus auf den reinen Party-Aspekt. Bei Drogen möchte ich ganz ehrlich sein; es gibt keine Party, auf der man keine bekommen könnte und natürlich ist es auf Goa Partys genauso. Man kann diesbezüglich einfach nur entscheiden, ob man seinen Kindern vertraut, oder eben nicht. Schließlich ist er ja auch volljährig. Aber nur als Hinweis: Drogen bekommt er auch auf jedem Volksfest. Wenn er also bis jetzt keinen Anlass zur Sorge gegeben hat, dann würde ich ihm schon zutrauen, dass auch auf der Ozora vernünftig hinzubekommen. Es ist da niemand, der einen verleitet, das ist ein weiterer Unterschied zu einigen Deutschen Events. Hier gibt es eine ganz andere Gruppendynamik. Insgesamt ist die Ozora also ein sehr guter Ort, um diese Musik und die dazugehörigen Menschen kennenzulernen. Und zur elterlichen Beruhigung; Ungarn hat die härtesten Drogengesetze in der EU – wenn es also irgendwo nicht ganz so einfach ist, welche zu bekommen, dann dort. Ich hoffe, die Antwort hat ein wenig geholfen.

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