Titelbild: Magic M

Meinung eines Hauptveranstalters der Masters of Puppets zu Psytrance & Popkultur

Vorwort: Viele von euch habe meinen letzten Artikel zu Psytrance & Popkultur gelesen. Und natürlich führen solche Artikel regelmäßig zu Aufregern und angeheizten Diskussionen. Denn genau das sollen sie auch. Nicht etwa Klicks verkaufen, was ja vereinzelt als Behauptung aufgestellt wurde. Ich möchte hier nochmal betonen, dass ALLE Beiträge, die ich hier schreibe, für den- oder diejenigen for free sind. Ich schreibe, weil ich es mag. Doch in diesem Artikel geht es um etwas, das jemand anderes geschrieben hat. Ein Meinung des Master Of Puppets Hauptveranstalters. Sehr klug, angemessen politisch und auch selbstkritisch formuliert.

Genauso wenig möchte ich hier ultimative Wahrheiten verkaufen, oder manipulieren. Jedenfalls nicht mehr, als jeder andere auch, wenn er seine Meinung äußert. Diskussionen sind IMMER eine Form von Manipulation. Man möchte den anderen von seinem Standpunkt überzeugen. Ihn manipulieren. Klingt hart, ist fachlich aber korrekt. Außerdem bin ich ein Hitzkopf, wenn mir eine Sache wichtig ist. So, wie diese Musik & ihre Fans. Das Internet ist voll von Magazinen. Wer das nicht mag, darf gerne weiter klicken.

Wichtig ist dabei, wie fair man dabei bleibt und wie viel Wert man auf die Meinung des anderen legt. Mir war es dabei schon immer wichtig, auch Gegenargumente aufzugreifen, oder auch andere Meinungen zu veröffentlichen. Leider kommen diese extrem selten ausformuliert bei mir an. Die Mühe macht sich nämlich kaum jemand. Dann lieber meckern über das, was andere geschrieben haben.

Aber es gibt Außnahmen. Zum Beispiel einen der Hauptveranstalter der Master Of Puppets Open Air, die auch ich persönlich als eines der kulturlastigeren bzw. „authentischeren“ Events schätze. Er gab ein sehr schönes Statement ab, das ich gut nachvollziehen kann und hier auch gerne veröffentlichen möchte. Außerdem scheint ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein, dass ich die Festivals sowohl supporte, als auch kritisiere. Natürlich gibt es viel Positives, was die Festivals uns geben und auch verhältnismäßig mehr, als andere Events. Aber man muss trotzdem über die Themen sprechen dürfen, die eben nicht gut laufen.

Übrigens: Tickets zur Master Of Puppets Open Air gibt’s hier. Lohnt sich!

Bilder der Master of Puppets Open Air

Master Of Puppets OA

So, genug meiner Worte. Hier die Meinung des Master of Puppets Veranstalters im original Wortlaut. 

Das Statement

Hi,

ich bin einer der beiden Hauptveranstalter des „Masters Of Puppets Open Air“ und würde gerne zu eurem Artikel „Goa auf dem Weg in die Popkultur“ Stellung nehmen.

Ich habe mich sehr mit vielen der Aussagen identifizieren können, sehe manche allerdings aus einer, vielleicht differenzierteren, aber auf jeden Fall anderen Perspektive. Meine Perspektive ist natürlich nur eine von vielen und sicher nicht mit allen Deckungsgleich, es gibt viele andere Sichtweisen die sicher genauso wahr und zutreffend sind, aber ich dachte ich teile meine mal mit denen, die es interessiert.

Ich gehöre wohl, mit meinen 28 Jahren, nach 12 Jahren in der Psyszene nicht grade zum ältesten Eisen, aber ich weiss noch wovon ihr sprecht, wenn es um Gemeinschaft und Toleranz und den allgemeinen „Spirit“ geht, der dem Ganzen mal innegewohnt hat und das immer noch sollte.

Natürlich waren Tanz und Rausch auch schon damals ein grundlegender Bestandteil des ganzen, wie in jeder Szene oder (Sub)Kultur, seit Menschengedenken. Die treibende Motivation dahinter war aber, zumindest nach meinem Empfinden, der Wunsch nach Evolution des eigenen, des gemeinschaftlichen und, bestenfalls, des Massenbewusstseins. Das war es, was die Psyszene in meinem Empfinden von anderen unterschied und auf eine Art noch immer unterscheidet, und das war und ist mir sehr wertvoll.

Es war für mich eine Gemeinschaft spürbar, die über äussere Identifikationsmerkmale wie die klassische Goauniform hinausging. Als ich damals, viel zu jung, wie einige sagen würden, auf meiner ersten Party gelandet bin, war sofort klar, dass ich dort gut aufgehoben bin.
Jeder kannte jeden und auch wenn es ein paar schwarze Schafe gab, haben grundsätzlich alle aufeinander aufgepasst. Man war sofort willkommen und wurde akzeptiert, weil Toleranz eine der absoluten Grundlagen der traditionell linken und antifaschistischen Goaszene war und meiner Meinung nach auch immer noch sein sollte. Ausgrenzung war ein Fremdwort, solange man keine Dienstmarke trug.

Heute überwiegt bei mir oft das Gefühl von einer recht Aanonymen Masse, in der die meisten sich selbst die Nächsten sind und nur noch wenig, oder in kleinen Gruppen aufeinander geschaut wird. Ausserdem, so abartig und grotesk es ist, liebäugeln, auch dank Koppverlag und anderen rechten Herausgebern mit esoterischer Tarnung, immer mehr Psyfreaks mit dummem rechtem Gedankengut. Zumindest ist das in Österreich so, wo ich seit acht Jahren lebe. (Genau wie in DE, Anm. d. Red.).

Selbst Alkohol war zu meiner Anfangszeit bei vielen ein No-Go und wer Ersterfahrungen mit anderen Substanzen machen wollte, wurde in der Regel angeleitet und über die Grundlagen wie Set, Setting etc. aufgeklärt. Niemand wurde ins kalte Wasser geschubst, oder zu irgendetwas überredet, oder es galt zumindest als extrem verantwortungslos. Wenn jemand etwas noch nie gemacht hatte, wurde darauf geachtet, dass der Wunsch von ihm oder ihr ausging. Drogen der Wahl waren damals LSD, Magic Mushrooms, DMT, MDMA, Amphetamin und Gras. Eine überschaubare und, abgesehen vom Amphetamin, durchaus vertretbare Palette, wenn man ihre, bei richtigem GEbrauch (nicht MISSbrauch), therapeutischen Aspekte und bewusstseinserweiternden Eigenschaften in Betracht zieht.

Heute habe ich mehr und mehr das Gefühl, dass sich der Drang zur kollektiven Selbstverwirklichung, den ich als nicht so problematisch sehen würde, zu einer starken Tendenz zur kollektiven Selbstzerstörung gewandelt hat. Das führe ich zum einen darauf zurück, dass sich immer mehr schädlichste Substanzen ohne jede nachhaltig bewusstseinserweiternde Wirkung ihren Weg in die Szene bahnen.
Waren Christal Meth, Kokain und vor allem das heute allgegenwärtige Ketamin früher in den meisten, oder zumindest in unserer Szene, geächtete Randerscheinungen, sind sie heute mehr als allgegenwärtig, und die Freigeister verlieren sich immer mehr in Abhängigkeit. Nicht nur einmal habe ich auf einer Veranstaltung gehört wie Leute nach „Irgendwas zum Ziehen“ fragen. Im Ernst? Bei der massiven Bandbreite an Wirkungsweisen, die es bei chemischen Drogen gibt? IRGENDWAS?

Zum anderen mache ich meine Generation mit dafür verantwortlich, dass das so ist, denn abgesehen vom massiven Zuwachs, den die Szene die letzten Jahre erfahren hat, ist es auch unser Versäumnis, das Wissen um einen bewussten Umgang mit sich selber und den Rauschmitteln seiner Wahl, das uns noch mitgegeben wurde, nicht ausreichend weitervermittelt zu haben. Dabei halte ich es auch für problematisch, dass grade der Missbrauch von Ketamin aufgrund gewisser halluzinogener Wirkungen als psychedelisch missverstanden wird und durch seine Allgegenwart in unserer Parallelgesellschaft eine Normalität erlangt, die für die rechtzeitige Erkennung von Suchtproblematiken kontraproduktiv und gefährlich ist.

Es ist sicher nicht nur die Szene, die sich in dieser Hinsicht verändert hat, sondern auch meine Wahrnehmung, und es mag sein dass viele der heutigen Missstände schon damals vorhanden waren, aber ich sie nicht so wahrgenommen habe. Trotzdem hat mit Sicherheit eine Steigerung stattgefunden.
Auch früher sind schon Leute durchgedreht, oder haben sich in Abhängigkeit verloren. Heute erscheinen die Raten aber ungleich höher, und grade Ketamin fordert einiges an Tribut von der Szene und dem Szenebewusstsein.

Abgesehen davon fand schon immer und findet zum Glück teilweise immer noch ein reger Austausch über Bewusstsein und alternative Lebensweise statt, es herrschte ein Konsens bezüglich politischer und sozialer Missstände und die Szene war engagiert.

Die Leute haben zumindest versucht, sich bewusster zu ernähren, weniger Müll zu produzieren, ihren ökologischen Fussabdruck zu verringern, gewisse Firmen zu boykottieren, sich weitestgehend selbst zu versorgen und sich alles in allem eine möglichst alternative, freizeitreiche und schadlose Lebensweise zuzulegen. Alles in allem wurden Skills und Kreativität, in Anbetracht einer Gesellschaft in der die grundlegendsten lebenserhaltenden Fähigkeiten verkümmern und dank Ablöse durch Massenfertigung und Konsumgesellschaft in Vergessenheit geraten, hoch geschätzt.

Nach Outdoorveranstaltungen mit tausenden Leuten konnte der wenige Müll in kürzester Zeit von wenigen Leuten beseitigt werden, weil der ganze Rest schon von den Gästen teilweise sogar schon getrennt in die Container entsorgt worden war. Auf Parties machte man sich noch die Mühe, unter Boykott von Raubtierkonzernen wie Nestle, Suez, Coca Cola etc. nachhaltige ökologische Barkonzepte zu präsentieren.

Heute habe ich das Gefühl, dass bezüglich politischer und sozialer Missstände und Ungerechtigkeiten, bei vielen eine Mir-Doch-Schnuppe-Haltung eingetreten ist, die der der anonymen Masse in nichts nachsteht. Das Engagement der Szene beschränkt sich gefühlt auf Facebook-Repostings irgendwelcher Verschwörungstheorien ala Chemtrails, Annunaki oder Impfungen.

Das Bewusstsein für reale Missstände, von denen unsere Welt überquillt, und das Bedürfnis, seinen Beitrag zu deren Lösung zu leisten, scheint dem Verschwörungswahn und der Resignation gewichen zu sein.

Wir hatten letztes Jahr am Masters of Puppets nichtmal tausend Gäste, haben aber mehr als eine Woche gebraucht um mehr als 100 Kubikmeter Müll zum Abtransport zusammenzusammeln, weil es anscheinend sogar zu viel verlangt war, ihn ordentlich in die am Gate an alle ausgegebenen Säcke zu verpacken.
Ausserdem hat sich freundlicherweise irgendwer die Mühe gemacht um die 100 Müllsäcke random mit einem Messer aufzuschlitzen. Ganze Zeltstädte wurden, komplett funktionstüchtig, zurückgelassen, ich hab sogar gesehen wie einer sein Zelt bewusst kaputt gemacht hat, bevor er es zurückliess! Sind denn jetzt alle bekloppt? Sind wir dermaßen zu einer Wegwerfgesellschaft verkommen?

Noch dazu hatten wir leider selber unzureichende Massnahmen getroffen, weil wir die schieren Mengen an Abfall unterschätzt, daher nicht genug Container bestellt und die vorhandenen nicht gut genug am Gelände verteilt hatten, aber daraus haben wir gelernt und das wird uns in diesem Jahr sicher nicht passieren.

Auch zu den ökologischen Barsystemen können wir nach direktem Vergleich sagen dass die Nachfrage nach den klassischen Produkten wie Coca Cola und auch der Umsatz daraus in unserer Szene leider weit höher ist als bei den nachhaltigen oder alternativen Produkten. Auch wenn der Bardienstleister 2016 allgemein eine Katastrophe war und wir sehr froh sind eine extrem professionelle und festivalerfahrene neue Barcrew an Land gezogen zu haben.

im Prinzip müssen wir uns auch zu einem gewissen Grad an den Ansprüchen unseres Publikums orientieren und auch wenn wir, by the way, sehr wohl durch Workshops, Open Air Kino, Healing Area, Kunstgallerie mit Live-painting etc. versuchen Bewusstseinswandel zu begünstigen, unseren Müll trennen, einen Teil unserer Einnahmen spenden, schon mehrmals klar und öffentlich politisch und antifaschistisch Stellung bezogen haben, sind wir trotzdem, selbst wenn wir keine kommerziellen Ansprüche haben, darauf angewiesen gewisse kapitalistische Ansätze zu verfolgen.

Unsere Erfahrung hat uns einfach gelehrt dass grössere Namen, auch wenn sie mehr Geld kosten, mehr Publikum anziehen, und dass wir auf eine gewisse Anzahl an Gästen angewiesen sind um die hohen finanziellen und zeitlichen Aufwendungen zu decken.

Ich habe eine kleine Familie und einen Hund und verbringe gute 25-30 Stunden die Woche mit der Planung und Ausrichtung des Festivals und anderer Events, dazu kommen die 2 Monate rund ums Festival die ich durchgehend im Einsatz bin um den Auf- und Abbau zu koordinieren. Für einen regulären Job bleibt da, abgesehen von einer kurzen annualen Kellnereinlage von Ende Oktober bis Ende Januar, faktisch nicht die Zeit.

In den letzten drei Jahren habe ich alles an Zeit, Geld und Energie investiert, was ich aufbringen konnte, und dabei mussten wir als Familie einiges an Abstrichen machen. Ich habe den Punkt erreicht wo ich es mir schlicht und einfach nicht mehr leisten kann, soviel Zeit da reinzustecken, ohne entlohnt werden zu können, weil ich eine Familie zu versorgen habe.

Steigende Eintrittspreise sind übrigens auf steigende Kosten zurückzuführen, nicht nur bedingt durch steigende Steuern und Auflagen, oder etwa steigende Gier. Bisher haben wir keinen Cent verdient, weil wir auch an uns den Anspruch haben, jedes Jahr etwas neues zu bieten. Allein schon, weil wir uns und unsere organisatorischen Fähigkeiten jedes Jahr entwickeln und wachsen sehen wollen 🙂

Abgesehen davon hat die Aufmerksamkeitsspanne der Allgemeinheit durch permanente Datenflut und das Infobombardement massiv gelitten, während gleichzeitig ein unbeschreibliches Überangebot an teilweise schlechten oder rein profitorientierten Events herrscht und es dadurch ungleich schwerer wird, Aufmerksamkeit für sein Angebot zu erlangen, was natürlich einen grösseren Promoaufwand und eine höhere Präsenz in den „Sozialen“ Medien notwendig macht.

Das könnte man zwar als Symptom schleichender Kommerzialisierung titulieren, aber dasselbe gilt für die rasche Vermehrung psytrancebezogener Medien, in den und ausserhalb der sozialen Netzwerke. 😀

Ich bin oft ein bisschen frustriert ob dieses „Wertverfalls“ in unserer Szene, weil ich mir angesichts der ganzen Flüchtlings- und anderen „Krisen“ wünschen würde, meine Zeit und Energie in etwas zu investieren, was wirklich etwas bringt. Und da wirkt es angesichts einer immer unpolitischeren, unaufgeklärteren, sich tendenziell im unkontrollierten Rausch verlierenden Szene in dunklen Stunden ein wenig Pointless soviel Energie in ein Festival zu investieren.

Aber am Ende des Tages weiss ich dass ich tue was ich gern tue und dass, auch wenn ihr dem einen Schlagerfaktor andichten wollt, auch ein Raum in den man mal aus dem gesamtgesellschaftlichen Wahnsinn ausbrechen und sich, auch gemeinsam, entfalten, reflektieren, über sich hinauswachsen oder einfach mal gehen lassen kann, ohne irgendwelche Repressalien zu erfahren, extrem Rar und wichtig ist.
Und als solchen Raum nehme ich die Szene war, auch wenn sie in gewissen Aspekten Kommerzialisiert erscheinen mag.

Grundsätzlich würde ich mir sehr wünschen und versuche auch meinen Teil dazu beizutragen, dass wieder mehr SPÜRBARE politische Aspekte und mehr Bewusstsein Einzug in die Szene halten.

Dem musikalischen Vergleich mit der Pop und Schlagerszene, mit denen ihr aufgrund mangelnder Inhalte Parallelen zu erkennen glaubt, kann ich übrigens nur bedingt zustimmen.
Meiner Meinung nach geht’s bei bei Psy um Trancetanz. Grundlagen dafür sind repetitiver, physisch spürbarer Bass und rhythmische Bewegungen, aber keine eindeutige Message.
Die wäre sogar kontraproduktiv wenn man bedenkt dass psychedelisches Erleben einen auf eine Reise ins eigene und Kollektive Bewusstsein schickt und dort individuelle Assoziationen hervorgerufen werden und werden sollen, die unsere geistige Entwicklung begünstigen, begründen und/oder mitgestalten.
Die Musik beinhaltet sozusagen jeweils eine individuelle Message die sich durch die eigene Wahrnehmung definiert und unterscheidet sich dadurch meiner Meinung nach massgeblich von „das ist Waaaahnsinn, warum schickst du mich in die Hööölle? HÖLLE HÖLLE HÖLLE HÖLLE“!

Was ich allgemein sagen will ist wohl dass sich die Szene und die Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen darin sehr gewandelt haben, wenn auch nicht unbedingt zum besseren, und dass wir als Veranstalter das nicht nur Berücksichtigen müssen um nicht horrende Schulden zu machen, sondern dass wir die Leute, auch im Bestreben einen Raum zu schaffen in dem ein weiterer Wandel stattfinden kann, da abholen müssen wo sie grade stehen.

In diesem Sinne könnt ihr euch alle herzlich eingeladen fühlen euch euer eigenes Bild davon zu machen, was wir als Team unter einem angemessenen Rahmen für psychedelisches Erleben und einer ordentlichen Sause verstehen, wenn wir es alle gemeinsam Ende Juni am Masters Of Puppets Open Air in der Tschechischen Republik eine Woche lang krachen lassen!

Tickets und Infos gibts auf unserer Website: www.mastersofpuppets.net

8 Gedanken zu „Feedback eines Masters Of Puppets Hauptveranstalters zur Psytrance-Popkultur

  • 28. April 2017 um 12:25
    Permalink

    Irgendwas😂😂😂😂
    Ganze deiner Meinung, freue mich trotzdem aufs nächste mop 🙂

    Antwort
  • 28. April 2017 um 19:07
    Permalink

    Herr Wiener, Ich sehe meine Meinung ihn deiner wieder, Danke für deinen Text.
    Für eure nächste Veranstaltung zum Thema Müll up- und Recycling, empfehle ich euch die trashbar mit ins Boot zunehmen… und bewusst die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass sie in ihren eigenen Müll tanzen, in einer wunderschönen Landschaft.
    Vielleicht auch mit einem gemeinsamen Müllentsorgungstanz…
    Bsp. Den Leuten Müllsäcke in die Hand drücken und gemeinsam aufräumen.
    Love and Peace Phili

    Antwort
  • 29. April 2017 um 11:23
    Permalink

    Starkes Statement! Ich bin zu kurz in der Szene, um Vergleiche zu „früher“ ziehen zu können, würde aber die von dir beschriebenen aktuellen „Phänomene“ oder „Trends“ so bestätigen… Leider…
    Ich habe dieses Jahr nicht die Möglichkeit die MoP zu besuchen, wünsche euch aber natürlich gutes Gelingen und ein würdiges Publikum!
    Keep blasting!
    Grüße
    Ant

    Antwort
  • 1. Mai 2017 um 15:15
    Permalink

    MOP – WORD!
    Ihr seid klasse – wunderbar formuliert!
    Und kann mich nur eurer Meinung anschließen.
    Schön zu wissen das es euch gibt 🙂

    Antwort
  • 1. Mai 2017 um 17:46
    Permalink

    Sehr starke & ich darf anmerken, sehr gute spezifische Wortwahl !! Kann mich auch selbst dieser Ansicht oder Meinung der aktuellen Szene anschließen & bin auch erst 26Jahre Jung un nicht seid Gestern dabei = )
    Und wirklich lobenswert das sich doch manche Menschen wieder zu, traurigerweise alten Werten
    zurückbesinnen !!
    Just the best for MOP this year !!
    so long
    Tingel

    Antwort
  • 22. Mai 2017 um 17:32
    Permalink

    Ein sehr schönes Statement, dass doch mehr Leuten aus den Herzen spricht als viele denken.
    Gut finde ich hier das nicht dieses „früher war alles besser“ die Hauptaussage war.
    Es wurde gut augmentiert abgewogen und reflektiert. Solche Leute MÜSSEN weiter machen!

    Antwort
    • Heddi
      22. Mai 2017 um 17:35
      Permalink

      Moin Christie,
      Danke für dein nettes Feedback und dein Lob. Und natürlich werden wir weitermachen, nicht zuletzt Dank tollen Rückmeldungen wie deiner.

      Liebe Grüße

      Goazin

      Antwort
  • 31. Mai 2017 um 8:02
    Permalink

    Hallo liebe Mitmenschen!
    Ich bin 24 und durfte vor wenigen Jahren erst das Eintauchen in die psychedelische Welt und in die Psy-Welt erfahren, dennoch kann ich gut nachvollziehen und nachempfinden woher all diese Gedanken und Emotionen entspringen. In einer Welt aufzuwachsen, die individuellem und kollektivem Bewusstsein konstant Steine in den Weg legt, ist hart. Noch härter fühlt es sich für mich an, gemeinsame & gute Wege zu beschreiten. Egal wie sehr man sich um die eigene und die kollektive Entwicklung bemüht, egal wie viel man liest und sich informiert, egal wie oft man den Austausch sucht, es vergeht mir das Gefühl nicht immer wieder auf falsche Wege geleitet zu werden. Der SPIRIT ist einfach so wichtig, vor allem weil man sich gegenseitig in die richtigen Richtungen leiten sollte. Auf der Suche nach genau dieser tiefgehenden, tiefgründigen und bedeutungsvollen Bewusstseinsarbeit verschlägt es mich dieses Jahr (zum ersten Mal) auf das MoP. Mein Herz sagt mir, dass der Spirit noch lebt und da auch aufblühen kann… und dass die wahre, echte psychedelic-Szene da noch anzutreffen ist. Ich freue mich auf ein fröhliches Stampfen, darauf sehr viel zu lernen und zu lachen, auf eine gesunde Bewusstseinsentwicklung und hoffe ihr freut euch genauso Leute!
    Vielen vielen Dank für all die Energie, die alle aufbringen, um so etwas wundervolles auf die Beine zu stellen und möge dies nie verloren gehen oder vergessen werden!

    Liebe Grüße,
    Niki

    Antwort

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