Bildnachweis: alle Bilder von MAE & MOA (Facebook)

MAE & MOA sorgen seit 25 Jahren für UV-Dekorationen auf den Floors weltweit

„Unsere Methode ist die Gestaltung und Transformation der Raumwahrnehmung. Unser Ziel ist es, ein Gefühl der Harmonie durch totale Immersion in unsere Kunst zu schaffen.“ – MAE & MOA

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Dieser Artikel ist vor allem ein visueller Leckerbissen, gerade für die Fans psychedelischer Kunst. Genauer gesagt für die Fans der atemberaubenden Bühnenbilder und Dekolandschaften, die uns auf den Mainfloors der großen Psytrance Gatherings regelmäßig die Sprache verschlagen. Vor allem dann, wenn es Nacht wird und das Schwarzlicht, so wie verschiedene Laser & Lichtshows die visuellen Landschaften in außerirdische Welten verwandeln. Bei uns gibt’s außerdem das exklusive Interview mit MAE & MOA.

Seit 1991 dekorieren Jerome (Frankreich) & Mel (Deutschland) als MAE & MOA Psytrance Tanzflächen. Da wurde ich übrigens gerade geboren. Sie waren mit die Ersten, die die UV-Backdrops auf Festivals und Partys in Europa einsetzten und prägten so eine ganze Generation von Deko-Teams & Floors. Dass die Beiden Zeit für ein Interview hatten, ehrt mich wirklich sehr. Immerhin gehören sie zu den ersten UV-Deko-Teams der Welt und genau diese Dekorationen machen für mich einen großen Teil des Spirits auf den Festivals aus. Heute gestalten sie an fast allen bekannten Mainfloors mit, die euch auf den Festivals weltweit Jahr für Jahr ins Staunen versetzen.

Zum Beispiel dekorierten und arrangierten MAE & MOA den Chillout auf der Psy-Fi, den Mainfloor der Luminopolis in Portugal, das VooV Festival, das One Love Festival in der Schweiz, den Psychedelic Circus – an all‘ den atemberaubenden Arrangements aus Stretch & Schwarzlicht hat das Duo aus Frankreich einen großen Anteil.




Dass sie sich ihre Inspirationen auf vielen Reisen nach Indien holten und unter anderem auch einen wichtigen Kooperationspartner, nämlich Alex von den Phoenix Fire Dancers nicht auf einer Party, sondern 1995 im Natraj Tempel kennenlernten zeigt, aus welchem Holz die Beiden geschnitzt sind.

Auch in Hamburg sind die Beiden sehr oft aktiv, zum Beispiel auf der Goa Nation 2016. Und auch auf der VooV Indoor Experience 2017 werden Jerome & Mel aus Frankreich euch zeigen, wie man aus einer Location ein UV-Wunderland macht. Die Beiden sind mit Hamburg eng verbunden und sagen im Interview selbst, dass für sie die beste Musik schon immer aus unserer schönen Hansestadt kam. Die Ersten, die das Deko-Team für Hamburg buchten waren übrigens Sam (Chaishop) und Stefan und Sirko (Symphonix).

Zuletzt waren die Künstler übrigens zum Design District Festival in Dubai geladen, um dort eine Überdachung für Events im Rahmen des Festivals zu organisieren. Dabei sind atemberaubende Impressionen entstanden, und auch für die Beiden war es ein Highlight, an diesem Ende der Welt einmal ihre Kunst erstrahlen lassen zu können. 

Die ganze Gallerie findet ihr auf der MAE & MOA Facebook-Seite
Die ganze Gallerie findet ihr auf der MAE & MOA Facebook-Seite

MAE & MOA Impressionen

MAE & MOA Canopy vor atemberaubender Kulisse mit dem Burj al Arab
MAE & MOA Canopy vor atemberaubender Kulisse mit dem Burj al Arab
Eine Impression des Dubai Design District Festivals bei Nacht
Eine Impression des Dubai Design District Festivals bei Nacht

Die Anfänge von MAE & MOA

Angefangen haben die Beiden natürlich genauso klein wie alle Anderen auch. Doch Mitte der 1990er waren sie bereits europaweit aktiv, unter anderem auch 1999 in Hamburg. Da kommt bei Einigen auf jeden Fall viel Nostalgie auf.

MAE & MOA Dekorationen aus den 1990ern

Neben atemberaubenden Überdachungen aus Stretch-Materialien, die sie übrigens auch immer selbst bemalen und illustrieren, sind die beiden auch begeisterte Skulpturen-Fans. Ihre Kreationen finden oft in Bühnenbildern Verwendung, wie zum Beispiel auf der VooV.

Während MAE & MOA für ihre massiven und langen UV-Kulissen berühmt sind, sind sie mittlerweile auch bei der Erschaffung und Kombination ihrer Gemälde mit großen Lycra- und LED-Installationen vorangekommen, die ihre phantasievollen Landschaften zu einem multidimensionalen Erlebnis machen.

Verkaufsstand auf dem Frequency Festival im Steampunk Stil
Verkaufsstand auf dem Frequency Festival im Steampunk Stil

Eigentlich könnte ich euch noch den ganzen Tag weiter tolle Impressionen aus der gigantischen Bildersammlung von Jerome & Mel zeigen. Aber in diesem Beitrag geht es ja auch um das Interview und die Geschichte des bekannten Deko-Duos. Ich habe die beiden zu vielen Themen, ihrem Werdegang, ihrer Verbindung zu Hamburg und ihrer Liebe zum Psytrance interviewt.

Kooperation mit den Phoenix Fire Dancers

Phoenix Firedancers Wien Impression
Show der Phoenix Fire Dancers aus Wien

Seit 10 Jahren arbeiten sie mit den Phoenix Fire Dancers aus Wien zusammen und erweitern so ihre Möglichkeiten, ihr technisches Wissen und ihre Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, Beleuchtungen und 3D-Landschaftsgestaltungen. Die Phoenix Fire Dancers traten unter anderem schon im Olympiastadion München, auf der Expo in Antalya 2016 und auf unzähligen anderen Events als Show-Act auf.

Interview mit MAE & MOA

If you want to read the Interview in English, click here

Hey Mel & Jerome, zunächst möchte ich euch meinen Lesern vorstellen; Wer seid ihr, was macht ihr und was qualifiziert euch dazu 😉 ?

„Jerome hat eine klassische Kunstausbildung, während ich in allen möglichen Jobs auf der ganzen Welt gearbeitet habe und dabei eine Vielzahl von Fertigkeiten in Kunst und Handwerk kennengelernt habe. Als MAE & MOA arbeiteten wir bereits für TV-Produktionen, Kino- und Theaterproduktionen als wir begannen, uns mehr und mehr in der Psytrance Szene zu involvieren. Um 1991 begannen wir mit der Dekoration von Partys und Festivals (viele wurden von unseren Freunden organisiert), mit einer UV-Dekoration, die schnell in ganz Europa bekannt wurde. So schaffen wir bis heute psychedelische Welten, über großformatige UV-Gemälde sowie Skulpturen.“

Wo habt ihr euch kennengelernt und wie kam es zur Gründung von MAE & MOA?

„Wir trafen uns 2002 in Köln – natürlich auf einer Party! Während das Team Mae & Moa ursprünglich im Jahr 1995 von Jerome und Flo gegründet wurde, verließ Flo irgendwann das Team und Jerome setzte es selbst fort, bis ich in das Projekt eingebunden wurde.“

Woher habt ihr die Ideen für die erste UV-Dekorationen einer Psytrance-Party genommen?

„Nachdem er 1994/95 nach Goa und Thailand gezogen war, zog Jerome nach München, um dort mit Natraj Temple zu arbeiten. Hier trafen sich Ran More (Hovek Olam) und Maxi (Fluorelysium), die als erste Dekorateure mit Fluo-Farben arbeiteten. Zusammen dekorierten wir damals den Club und produzierten massive UV-Gemälde. Wir inspirierten einander gegenseitig, entwickelten und verfeinerten unsere eigenen Stile. „

Warum gerade Psytrance und nicht eine andere Art von Veranstaltung, oder eine andere Szene?

„Wir waren schon immer fasziniert von der Musik und der Atmosphäre in dieser Szene! Die Leute bei Psytrance-Parties sind etwas Besonderes und die Atmosphäre ist ganz anders als etwa ein Rock- oder Hip-Hop-Publikum – entspannter, freundlicher und lustiger – und genau das wollten wir, um zu dieser bunten Kultur mit unserer Kunst beizutragen. „

Beschreibt eure Kunst in 2 Sätzen.

„Unsere Methode ist das Design und die Transformation der Raumwahrnehmung. Unser Ziel ist es, ein Gefühl von Harmonie durch totale Immersion in unsere Kunst zu schaffen.“

Ihr wurdet mit großen UV-Backdrops berühmt. Welche Materialien habt ihr von Anfang an verwendet und welche Materialien und Techniken verwendet ihr heute? Erzählt uns ein wenig über die MAE & MOA Evolution.

„Die ersten Backdrops, die wir gemacht haben, wurden auf Bettwäsche mit Spraydosen gemalt. Wir verfeinerten unsere Techniken und fingen an, Pinsel und Airbrush zu verwenden, mit Fluo-Acrylfarben auf riesigen Leinwänden zu arbeiten, um massive Dekor-Serien bis zu 80 Meter Länge zu realisieren. Heute malen wir immer noch mit Airbrush und Schablonen auf Lycra. Ein großer Unterschied ist, dass während wir am Anfang „klassische“ Kunst-Techniken wie Malerei und Bildhauerei anwendeten, heute auch Beleuchtung mit LEDs und Mapping integraler Bestandteil unserer Kunst ist.“

Wie habt ihr Beide euch von 1991 bis heute finanziert?

„Nun, von unserer Kunst zu leben war nicht immer einfach, es ist eine Lebensart und man kann nie wissen, was der Morgen bringen wird. Zu Beginn hatten wir kein Internet, um uns selbst zu fördern. Wir mussten Kontakte knüpfen, sodass wir in ganz Europa von Party zu Party gezogen sind. Heute sind die Dinge viel einfacher in dieser Hinsicht. Social Media hilft, in Kontakt mit der ganzen Welt zu bleiben und natürlich ist die Szene um einiges gewachsen und es gibt mehr Festivals und Parteien zum Verzieren.“

Habt ihr von Anfang an alle Skulpturen, Kulissen und Gemälde selbst erdacht und umgesetzt? Wenn ja, woher nehmt ihr diese Kreativität und Inspiration?

„Ja, es waren immer nur wir. Es gibt so viele Möglichkeiten zur Inspiration. Traveling sicher ist einer von ihnen. Auch gibt es eine Menge von großen Science-Fiction-Filme und Comics, die als Inspiration dienen können. Für uns geht es darum, Inspiration von dem zu nehmen, was das Leben einem bietet, diese zu verarbeiten und aus hier heraus mit der Schaffung ganz eigener Visionen zu beginnen.“

Gibt es sowas wie einen MAE & MOA Mentor oder Lehrer?

„Nicht wirklich, als wir anfingen, gab es noch nichts, was uns als Anleitung dienen konnte. Immerhin haben wir diese Art von Deko ja teilweise erfunden. Wir waren nur eine sehr kleine Gruppe von Leuten, die diese Art von Dekorationen in der Welt umsetzten, natürlich lernten wir voneinander und inspirierten einander.“

Erzählt uns etwas über den Weg von den ersten Underground Psytrance-Partys, bis hin zu den größten Psytrance-Festivals der Welt. Wie wurdet ihr zu einem der beliebtesten Dekorationsteams?

„Es war ein langer Prozess der Arbeit, es war nicht immer einfach, in der Vergangenheit zu überleben, aber wir taten es. Wir haben einfach nie aufgegeben, immer neue Dinge ausprobiert, und das Lernen durch das Tun ist definitiv der Schlüssel. Im Laufe der Jahre haben wir viel investiert. Vor allem Zeit und Geld, um alle unsere Dekorationen zu schaffen. Was uns in dieser ganzen Zeit hielt, ist die einfache Tatsache, dass wir unseren Job lieben! „

Gibt es unterschiedliche Vorlieben für Dekorationsstile zwischen Ländern und Kulturen?

„Nicht wirklich, die Szene ist offen für alle Arten von Stilen. Schau dir nur die ganzen verschiedenen Arten von Dekorationen an, die auf der ganzen Welt erforscht und installiert wurden. Diese Offenheit und Neugier ist eines der wunderbaren Dinge an der Psytrance-Szene.“

Seit 10 Jahren arbeitet ihr mit den „Phoenix Firedancers“ aus Wien zusammen. Was ist die Geschichte dahinter? Wie habt ihr euch kennen gelernt?

„Wir begegneten Marc, dem Gründer von Phoenix Firedancers, 1995 im Natraj Tempel und wurden sehr gute Freunde. 2004 entschloss er sich mit uns Phoenix, eine riesige 90-minütige Show in Wien zu realisieren. Riesigen Erfolg! Wir beschlossen, in Österreich zu bleiben und weiter mit Phoenix zusammenzuarbeiten und so einige der erstaunlichsten Shows mit ihnen zu schaffen. Es waren 10 unglaubliche schöne Jahre voller Spaß und Erfahrung.“

Beschreiben Sie Ihren typischen Arbeitstag?

„Es fängt mit Kaffee an 🙂 Dann beantworten wir ein paar E-Mails und planen den Tag: Wir gehen in unser Studio um zu malen, aber an einigen Tagen müssen wir nur noch Lycra ausschneiden, an anderen Tagen nähen wir alles in die Formen, die wir brauchen. Wenn wir eine neue Einrichtung entwerfen, gibt es Tage, an denen wir nur an unseren Computern arbeiten und die Blaupausen für unsere Installationen schaffen. „

Gibt es so etwas wie ein großes MAE & MOA Lager von gescheiterten Experimenten, wo man sich erinnern kann, wie alles wurde, was es heute ist?

„Ja, wir experimentieren mit vielen verschiedenen Materialien, natürlich gibt es auch gescheiterte Versuche, aber die schaffen es nicht mal ins Atelier. Es kommt vor, dass wir etwas malen, eine neue Idee oder eine bestimmte Farbe ausprobieren, was dann einfach nicht passt oder gut aussieht. Dann fangen wir wieder von vorne an, bis wir zufrieden sind. Aber eine „Hall of Shame“ gibt es nicht.“

Habt ihr schon einmal etwas entworfen, das beim Publikum und auf dem Floor nicht so wirke, wie ihr euch das vorgestellt habt? Erzählt etwas über eure größten Fehlschläge.

Tshitraka im Jahr 2004 zum Beispiel: Wir hatten seit Tagen gearbeitet, um eine große Konstruktion errichtet, um unsere Kulissen rund um die Tanzfläche aufzuhängen, und nur wenige Stunden vor der Eröffnung traf ein gewaltiger Sturm auf das Festival. Die Gäste vom Festival haben uns geholfen, alles wieder aufzubauen, und dann veränderte sich der Wind und kam von der anderen Seite. Trotzdem waren wir pünktlich fertig, dank der vielen hilfreichen Hände. Ein weiterer positiver Aspekt dieser Szene. kaum, mit vielen hilfreichen Händen. Am Ende wurde also das, was ein großer Fehlschlag hätte werden sein können, zu einer großen positiven Erfahrung.

Zoom im Jahr 2005 war auch ein sehr hartes Erlebnis. Das ganze Team wurde erkrankte an einer Lebensmittelvergiftung, wegen der Verpflegung. Niemand konnte seine Arbeit machen und das Dekor aufstellen, wie es sein sollte. Das Wetter machte es noch schlimmer, wir hatten Schlamm bis zu den Knien und non-stop Regen. Das war definitiv einer der schlechtesten Jobs überhaupt! „

Euer aktuelles Arrangement war Teil einer Ausstellung in Dubai- dem Design District Festival? Was war der Zweck und wie habt ihr das Booking ergattert?

„Das war ein großartiges Erlebnis für uns, die Szene war ganz anders, wie man sich vorstellen kann. Das Baldachin wurde als Schattenkunst-Installation für die Eröffnung des Dubai Design District verwendet. Es war erstaunlich, unsere Dekorationen zwischen Wolkenkratzern zu sehen. Dubai war außerdem eines der wichtigsten Ziele, während der Arbeit mit den Phoenix Firedancers. So hatten wir noch viele Kontakte dort, die uns zu dem Booking verholfen haben.“

Pläne für 2017?

„Wir arbeiten für diesem Sommer bereits an mindestens 2 neuen Sets, in unserem Studio sind es ca. 2000 Meter Lycra, die darauf warten, geschnitten, genäht und bemalt zu werden.“

Auf welches Festival freut ihr euch am meisten?

„Natürlich die VOOV in Deutschland. Es macht immer viel Spaß, dort zu arbeiten und wir sind schon damit beschäftigt, ein brandneues Vordach und eine Bühne für das Festival zu produzieren, und auch das Psy-Fi-Festival in den Niederlanden ist ein großartiger Ort. Und natürlich auch die Indian Spirit in Deutschland, das Flow Festival in Österreich, das Virus Festival in der Schweiz und viele mehr…es ist schwer, einen Favoriten zu wählen 😉 „

Man hört immer wieder, dass sich die Psytrance-Szene sehr verändert hat (wie jede Szene). In Deutschland ist das oft ein Diskussions-Thema. Ist es das Gleiche im Rest der Welt?

„Es ist wahr, die Szene ändert sich sehr, und nicht nur in Deutschland. Natürlich sehen wir das nicht als eine schlechte Sache, es ist einfach anders, es gibt alle Arten von Menschen, die sich für Trance und psychedelische Musik interessieren. Es ist keine Untergrundszene mehr. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit und der Verschworenheit einer Subkultur vermissen viele. Es macht aber keinen Sinn, in der Vergangenheit zu leben und es hat auch was Gutes, dass mehr Menschen sich für diese Kunst begeistern. Denn sie transportiert gute Werte und Ansichten. Die Psytrance-Szene ist ein Lebewesen, also muss es sich ändern. Und es entwickelt sich immer noch sehr unterschiedlich, im Vergleich zu anderen Szene, auch wenn sich ein Teil davon fast wie Pop-Kultur anfühlt. Es gibt immer noch diese Orte und Feste, wo man die Art von Hippie-Spirit finden kann, mit dem alles begann. Und besonders diese Szene ist (oder sollte) offen genug sein, um Platz für Neues und Neue zu schaffen!“

Wie genau hat sich die Psytrance-Szene seit 1991 verändert? Und was sind die guten und schlechten Dinge daran?

„In der Vergangenheit reichte den Menschen die Musik, um glücklich zu sein. Dazu die Dekoration, das Gefühl der Gemeinschaft – worüber sollte man sich damals beklagen? Sie waren einfach Teil einer Bewegung, einer Gemeinschaft. Heute scheint es so, als erwarten viele Menschen dort einfach nur perfekte Unterhaltung ohne das Gefühl, dass sie auch eine Rolle in diesem Spektakel spielen. Eine wichtige Rolle, denn eine Party ist sogut, wie das Publikum. Im Social Media Bereich gibt es dann eine Menge von Beschwerden, wenn diese Menschen ihre Erwartungen nicht erfüllt sehen. Die Leute wissen einfach oft nicht mehr, wie viel harte Arbeit, Liebe und Leidenschaft Menschen in diese Events einfließen lassen. „

Gibt es etwas, das ihr unseren Lesern mit auf dem Weg durch die nächsten Jahre Psytrance geben wollt?

„Respektiert und toleriert einander!“

Last but not least interessiere ich mich natürlich für eure Verbindung zu Hamburg.

„Einer der ersten Auftraggeber aus Hamburg war Sam von Chaishop und natürlich Stefan und Sirko von Symphonix. Die nächste Veranstaltung in Hamburg wird die VooV Experience Indoor Party am 18. März sein. was uns an der Stadt besonders gut gefällt, ist die wunderschöne Architektur, die Locations. Und für uns kam definitiv auch die beste Musik schon immer aus Hamburg. Das scheinen viele hier zu denken, der Art nach zu urteilen, wie sie feiern! 🙂 „

Wirklich tolles und interessantes Interview. Danke!

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