Kleyskys neuer Release „Uluru“ erscheint am 18.07.2017 bei Upward Records

UPDATE: Kleysky ULURU Release ist da – DOWNLOAD BEI BEATPORT

Kaum ist die Fusion von Question of Prog Records & Upward Records abgeschlossen, da releasen auch schon neue Künstler bei Upward Records. Am 18.07 erscheint Kleyskys neue EP „Uluru“ bei dem Hamburger Psytrance Label. 7 Monate vergingen, vom ersten Funken einer Idee, bis zur Finalisierung seines neuen Releases. Einige fragen sich jetzt vllt., was dieser Titel bedeuten soll. Und sie werden umso überraschter sein, wenn sie erfahren, dass die meisten von ihnen das eigentlich wissen. „Uluru“ ist eine Bezeichnung, aus dem Wortschatz der Aborigines, für den weltberühmten, roten Monolithen „Ayers Rock“. Für die Ur-Einwohner Australiens ist er der „Heilige Berg“ und beschreibt, ihrer Meinung nach, die Entstehungsgeschichte der Landschaft um ihn herum. Für sie erzählt der Berg einen Teil der Geschichte, der sogenannten Traumzeit, in welcher die heutige Welt entstand. Die Traumzeit ist vergleichbar mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. Einige der Traumzeit-Geschichten, die sich die Ureinwohner Australiens noch heute erzählen, sind über 10.000 Jahre alt. Also weit älter als die biblische Geschichte. Mal sehen, wie viele Jahrtausende diese musikalische Hommage an diese Mythologie überdauert.

Uluru Wikipedia

Kleysky in Australien – Funkadelic Dancefloor

10.000 Jahre nach den ersten Traumzeitgeschichten, wagt sich ein neuer weisser Mann auf den australischen Kontinent – Matthias Kley alias Kleysky aus Hamburg. 2017 ist er für ein dortiges Event gebucht und hat den Track Uluru als eine Art Hymne für diesen Moment komponiert. Und wer nun sagt „Halt, wer ein paar Tonspuren einfach „Uluru“ nennt, der hat Australien noch lange nicht verstanden!“, der sollte wissen, dass Kleysky tonnenweise Dokumentationen und Texte dieser Mythologie verschlungen hat, um die Geschichte rund um den Ayers Rock, des Krieges zwischen der Schattenseite und der Sonnenseite des Berges, musikalisch zu verewigen. Und ich bereue es schon jetzt, dass ich nicht dabei sein kann, wenn dieser Track in Australien Premiere feiert. Denn die Atmosphäre, die einen einfängt, wenn man diesen Berg sieht, oder an die Traumzeitgeschichten der Aborigines denkt, hat er perfekt in Töne transformiert, ohne dabei den typischen Kleysky-Bass und die Dirty-Prog Elemente zu vernachlässigen.

Breaks, Drops und vor allem die begnadeten Bassspuren gehen wieder Hand in Hand. Eine wirklich gelungene Symbiose aus Didgeridoo, Percussion und gut platzierten Vocal Passagen bzw. Shots. Alles made by Kleysky. Auch, wenn das Didgeridoo „nur“ digital erzeugt wurde. Die Bässe und auch die Pecussion sind wieder schön satt und blubbern dem Zuhörer mit einem Volume entgegen, dass man sich, zumindest was mich angeht, nicht wirklich in sitzender Position halten kann. Doof, wenn man dabei im Büro sitzt.






Uluru

Dass Kleysky (wie immer) viel Liebe zum Detail und jede Menge Perfektionismus in seinen neuen Release gesteckt hat, erkennt man auch daran, dass er die Vocal-Spur extra von einem australischen Kollegen einsprechen lies, damit der Akzent auch genau passt. Auch die Percussion des Tracks wurden alle live im Studio eingespielt, um dem Track eine urige und mysteriöse Atmosphäre zu geben, die nicht aus irgendeinem Sampel-Paket stammt. Und es ist sicherlich nicht einfach, rhythmisch sowohl einer Jahrtausende alten Kultur, als auch einer tanz- und bpm-wütigen Meute gerecht zu werden, ohne dabei seinen eigenen Stil zu vernachlässigen. Doch Matthias hat es mal wieder geschafft. Am 18.07. könnt ihr euch dann in voller Länge selbst überzeugen!

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