Kleysky – Let’s play Dirty!

Als Matthias Kley alias Kleysky (Facebook-Seite) mich das erste Mal wegen einem Beitrag kontaktierte, habe ich mich wirklich sehr gefreut und machte mich auf den Weg, zu seinem Studio. Denn die Professionalität und Leidenschaft, die Matze in allen Bereichen seines Ditry Progressive Sounds an den Tag legt, supporte ich sehr gerne. Ob nun die Klangqualität und soundtechnische Vielfalt, das eigene Pressekit  (ja, erleichtert jedem Redakteur & Veranstalter die Arbeit), die sehr dynamischen und treibenden Basslinien, Detailverliebtheit, oder sein „leichter“ Hang zum Perfektionismus; sie alle machen den ersten Dirty Progressive Live-Act Hamburgs aus.

Ebenso wie das tiefergehende technische und musiktheoretische Know-How, welches er sich aus zahlreichen Tutorials, Foren und natürlich aus dem Ausprobieren heraus angeeignet hat. Das hört man jedem einzelnen Beat an. Und das sind ziemlich Viele pro Minute.

Seine ersten Psytrance Partys und Erlebnisse hatte Matze erst 2013, unter anderem auf in Hamburg auf der Intact Expanda und auf der Wonderland 2013. Vorher hatte er bereits erste Erfahrungen im Auflegen von Drum ’n Bass in Berlin gesammelt, auch schon länger Acts wie Slackjoint und Hatikwa gehört. Das beim Drum ’n Bass vorherrschende Tempo und auch das „Grundkonstrukt“, vor allem von Jungle, lässt er auch in seine heutigen Produktionen einfließen. Die Eindrücke, die er dann zusätzlich auf Goa Partys gewann, führten schnell dazu, dass er selbst begann Psytrance aufzulegen und später auch zu produzieren. Auch, um seine eigenen Vorstellungen umzusetzen. Und die sind ziemlich genau, wie man in Kleyskys Interview mit Goazin lesen, oder in seinen Tracks hören kann. Unter anderem in seinem neuen Dirty-Progressive Trance Release „Back To The Future“, welches er zusammen mit Leads produziert und beim Label iDirty Records releast hat. Das is übrigens das Label von Necmi, einem echten Dirty-Prog Pionier, dessen Sound auch maßgeblich dazu beitrug, dass Kleysky sich in diese Nuancen des Psytrance verliebt habt.

Der Kleysky Sound

Sein erster produzierter Track war „Scary Mary“. Eine Zusammenarbeit mit Benzoo von Upward Records, dem Matze, wie er sagt, übrigens sehr viel produktionstechnische Praxiserfahrung verdankt. Auch, wenn Upward Records und er musikalisch nicht immer einer Meinung waren, sei die reine Soundqualität der Upward Produktionen erstklassig. Aber Matze wolle seinem Sound treu bleiben und verließ das Label schließlich.

Innerhalb von vier Jahren ging Kleysky den Weg von Matthias Kley, dem Psytrance-Neuling, hin zu Kleysky, dessen Releases regelmäßig in den gängigen Psytrance Charts landen und der dieses Jahr bereits für zahlreiche Goa Festivals in Deutschland, Open Airs & Indoors gebucht wurde. Zum Beispiel für die Indian Spirit, die Airbeat One, das Bachblyten Festival, aber auch für Events wie die Walpurgisnacht 14 in Hamburg, Goageflüster und das  Shining Festival 2017.

Während so ein Werdegang Einige dazu verleiten könnte, das Wort „Kommerz“ aus dem Zusammenhang zu reißen und in den Raum zu werfen finde ich, dass so ein Engagement von absoluter Liebe zur Musik und Szene an sich zeugt, was auch im Interview mit Kleysky deutlich wird. Denn der eigenee Stil ist keineswegs einem kommerziellen Interesse gewichen. Und was kann einer Szene und der Musik besseres passieren? Voller Liebe für das, was er tut. Und auch voller Hingabe für jene, für die er es tut.



Hörproben & Sound

Den eigenen, mitreißenden Dirty-Prog Sound des 29-jährigen Wahl-Hamburgers höre ich tatsächlich seit seinen Anfängen selbst. Die waren ja auch erst 2013. Als Produzent ist er sogar erst seit Anfang 2016 tätig. Aber seiner Musik hört man das nicht Mal ansatzweise an. Der Vielfalt, der ständig wechselnden Basslinien und dynamischen Klangwelte, merkt man stattdessen sowohl einen eigenen Sound, als auch fachmännisches Know-How an. Eine Kombination, die man heutzutage nicht allzu oft antrifft. Außerdem ist mir persönlich der Dirty-Prog eine willkommene Abwechslung in Hamburg.

Gut platzierte und häufig selbst produzierte Vocals, düstere Melodien im Wechselspiel mit kräftigen Bässen, Triplets und Kicks, die dann zum Teil noch mit 30er Jahre Swing und anderen Arrangements kontrastieren, verschmelzen zum Kleysky Sound. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Vocals nicht dem typischen Schema entsprechen, welches wir von unzähligen Psy & Proggy Sets kennen. Matthias setzt sie häufig als bestimmende Takt-Elemente und zum Storytelling ein, anstatt mit ihnen lediglich die Lücken während dem Intro oder einer Bridge zu füllen.

Viele Vocals nimmt der Künstler auch komplett selbst auf, ebenso wie Tonspuren von Gitarre, Percussion und weiteren Instrumenten. So zum Beispiel bei dem Track „Summer Dreams“, für den alle instrumentalen Tonspuren und Vocals live aufgenommen wurden.

Einflüsse & Inspiration

Angefangen hat er mit dem Mixen von Proggy, gefolgt von Psychedelic Trance und sogar Full On. Bis er 2014 beschloss nach Hamburg zu ziehen. Seitdem begeistert er sich für Progressive und Psytrance. Doch schon bald begann er mit Tracks von Acts wie Necmi (Chef bei Kleyskys Label „iDirty Records“), Elfo, Nitro & Glycerine, Meis, Gonzi und Si-Moon zu spielen, was die Liebe zum Dirty Prog festigte. Besonders angetan hatte es ihm auch Freedom Fighters, zum Beispiel der Track „Clockwork“.

Und wer jetzt glaubt, dass ich zu hoch stapele, der sollte wirklich selber mal reinhören. Ein packender Mix aus Psy & Dirty Prog, den ich so noch nicht gehört habe und der einen direkt mit auf die Reise nimmt. Sein Sound ist nicht nur härter als der übliche Progressive Offbeat-Sound aus Hamburg, sondern auch viel schneller. Gerade diesen Umstand begrüßen viele Goanauten und Goanautinnen, so wie auch ich.

Kleysky im Club Zenit, in der Schweiz
Kleysky im Club Zenit, in Schwerin
Frank Hyde, für viele in der Goa Szene ein wahrer Freund & Mentor, verstarb 2016 sehr plötzlich. Er sorgte für Kleyskys erste Bookings und unterstüzte ihn auf seinem Weg
Frank Hyde, für viele in der Goa Szene ein wahrer Freund & Mentor, verstarb 2016 sehr plötzlich. Er sorgte für Kleyskys erste Bookings und ermöglichte ihm seinen ersten Auftritt überhaupt – im „Holographic Universe“ 2013

Als eine Art musikalischen „Ziehvater“ betrachtet Matthias den im Juli verstorbenen Frank Hyde, der unter anderem der Initiator des Holographic Universe in Lüneburg war, was sein gesamtes Wirken aber nicht Mal ansatzweise zusammenfasst. Was für eine Bedeutung Frank für viele Goanauten und Goanautinnen hatte, wird auf seiner Facebook-Gedenkseite mehr als deutlich. Auf jeden Fall sorgte Frank für Kleyskys erste Bookings und unterstützte den jungen Künstler auf seinem Weg, wo er nur konnte.

Interview mit Kleysky

Im Interview erzählt euch Kleysky, wie er in drei Jahren vom No-Name zum gefragten und einzigem Dirty Progressive Live-Act in Hamburg wurde. Außerdem gibt es auch noch weitere Infos, wie die nächsten Bookings und geplanten Releases des Künstlers. Außerdem startet aktuell mit Chrizzlix die Kollabo Binary Function, von der wir hier ebenfalls eine Hörprobe bereitstellen, nämlich „District 12“.




Moin Matthias, fangen wir mit was Aktuellem an. Du hast gerade mit Chrizzlix, Mitgründer bei Sun Department Records, die Kombo „Binary Function“ gestartet. Wie kam es dazu und wie läuft es?

Bild by JONAS-ALBRECT.DE
Bild by JONAS-ALBRECT.DE

„Binary Function ist das Zweitprojekt von Chrizzlix und mir. Wir kennen uns jetzt seit drei Jahren und er macht einfach geile Mucke. Ich habe damals mal Open Airs veranstaltet, z.B. die Namasteria und The Hitchers Guide to the Galaxy und ihn dafür gebucht. Man sich dann danach halt öfter besucht und wir spielen ja auch beide oft die gleichen Veranstaltungen. Da haben wir gemerkt, dass wir uns musikalisch sehr gut ergänzen und auf einer Wellenlänge liegen. Und wir haben jetzt tatsächlich auch schon unsere ersten Bookings, für den Flying Circus 2017 und den Psychedelic Circus, so wie noch rund ein dutzend weitere Veranstaltungen. Daran freut mich halt besonders, dass die Veranstalter mittlerweile wirklich Vertrauen in unsere Live-Qualitäten haben, denn wir sind als Binary Function noch nie live aufgetreten. Wir arbeiten jetzt auch gerade mit Hochdruck an unseren Tracks, wie du siehst (zeigt auf seinen Bildschirm).“

Wie lang bist du jetzt in Hamburg unterwegs?

„Seit drei Jahren ungefähr, etwas drüber.“

Und hast du vorher in Berlin auch schon Musik gemacht oder aufgelegt?

„Ja, aber Drum ’n Bass. Damit habe ich angefangen damals, aber nicht wirklich aktiv. Ich habe da vielleicht auf drei Partys im Jahr gespielt, wenn sich die Gelegenheit einfach ergeben hat, oder ich gefragt wurde. Zu dem Zeitpunkt war ich auch noch in der Lehre.“

Wie kamst du dann zu Psytrance?

„Nach ein paar Jahren im normalen Berufsleben habe ich angefangen, wirklich Musik zu machen und bin nach und nach aktiv auf Veranstalter zugegangen. Kurz vorher war ich auf meinen ersten Goa Partys und Festivals, u.a. auf der er Intact Expanda 2013. Gehört habe ich die Musik aber schon wesentlich früher, vor allem Slackjoint und Hatikwa. Danach folgten dann sehr schnell, sehr viele weitere Partys und schließlich der Wunsch, selber Musik zu machen. Mein erstes Festival war dann der Wald, also die Wonderland. Eine tolle Location, die mich auch sehr beeindruckt hat.“

Wie genau?

„Erst Mal was völlig anderes, als Drum ’n Bass Partys und auch mal der ein oder andere Mainstream-Club-Besuch. Alles war auf speziell auf eine Musikrichtung ausgerichtet und die Live-Acts haben eben richtig gut performt, nicht nur aufgelegt. Man merkte irgendwie, dass es um mehr, als ums Feiern an sich ging und die Musik insgesamt einem Konzept folgte, ebenso wie die Acts. Den Effekt der Dekoration und der Lichtinstallationen kennt ja jeder von seiner ersten Goa.“

Welche Partys haben dich geprägt?

„Da fällt mir vor allem sofort die „Holographic Universe“ in Lüneburg ein, die Frank Hyde organisiert hat. Absolut einzigartig. Zu der Zeit hatte ich gerade meinen allerersten Goa-Mix gemacht. Traumreise, der auch heute noch auf Soundcloud zu finden ist. Auch, wenn es Offbeat ist. Man lernt halt dazu. Ich hatte damals jedenfalls Hörproben ans Holographic Universe geschickt, ohne zu Wissen, dass Frank der Organisator ist. Er hat mir dann die Möglichkeit gegeben, mein allererstes Set zu spielen. Am letzten Tag, als Vorletzter. Der Floor war schon relativ leer. Aber die, die da waren gingen sehr gut ab und haben ordentlich Lärm gemacht, was auch Frank gemerkt hat. Von da an, war ich süchtig.“ 

Du hast dann ja recht schnell angefangen, selber aufzulegen und schließlich zu produzieren.

„Ich habe dann erst Mal zwei Jahre als DJ aufgelegt. Die ersten Bookings nach Lüneburg, hatte ich im Freiraum. Dort lernte ich dann auch einen Großteil der Leute aus Hamburg kennen. Schon damals spielte ich vor allem Dirty-Prog Acts wie Necmi, Elfo, Meis, Gonzi usw. Nachdem ich einige Zeit nur mit Konsole gespielt hatte, zeigten mir einige DJ`s das Spielen mit CDs und schließlich habe ich mir dann das erste Mal Ableton angeguckt. Ich hatte zudem das Glück jemanden zu treffen, der ein echtes Talent im Produzieren war, selber aber nie im Rampenlicht stehen wollte. Ich habe damals immer exklusiv Tracks von ihm bekommen, die sonst keiner auflegen konnte, weil es sie nirgendwo gab. Das war als DJ natürlich ein Vorteil. Auf jeden Fall hat mir ein Freund dann irgendwann nach und nach Ableton gezeigt und erklärt. Meinen ersten Track habe ich dann 2016 mit Benzoo produziert: „Scary Mary“. Zwei Wochen hat das damals gedauert. Dann folgten die ersten eigenen Tracks.“

Wie hast du dich dann fachlich weiterentwickelt?

„Angefangen habe ich mit einem eigenen kleinen Studio, um von Anfang an mehr Möglichkeiten beim Produzieren zu haben und den Klang auch richtig genießen zu können. Außerdem hört man so viel besser die Details heraus, die gute Produktionen auf guten Anlagen ausmachen. Das Fachwissen habe ich mir vor allem autodidaktisch angeeignet. Videos, Foren, Bücher. Besonders empfehlen kann ich die Tutorials von Mandragora bei YouTube. Der Typ erklärt das echt sehr gut und vor allem vertieft er das Wissen über die Musik auch und dreht nicht nur an Knöpfen. (Tipp von Goazin.de: Auch Xnoise ist empfehlenswert). Außerdem habe ich dann ja auch bald Chrizzlix kennengelernt, der sein Diplom in Audio-Engineering gemacht hat und in einem Tonstudio arbeitete, welches unter anderem auch Songs von Silbermond und viele Hörspiele vertonte. Auch er hat mir sehr, sehr viel Fachwissen beigebracht. Ich habe damals allgemein viele „Profis“ beobachtet, mich mit ihnen unterhalten und so eben gelernt. Das hat vielleicht auf einige arrogant gewirkt. Dahinter steckte aber nichts anderes als der Wunsch, den eigenen Sound zu verbessern, wovon am Ende immer das Publikum profitiert.“

Um so viel Zeit zu investieren, muss ja dem Ganzen eine gewisse Faszination innewohnen. Was macht Psytrance für dich aus?

„Dass es eine sehr energetische und vielfältige Musikrichtung ist. Viele elektronische Musikstile sind sehr monoton, aber auf einem Goa-Floor erzählen die Tracks Geschichten. Ich war ja selber auf vielen Events als Gast und weiß wie es ist, wenn einem die Triplets durch die Beine zucken und man einfach stampfen muss. Und dann der plötzliche aber gut gemachte Change in verträumte Parts. „The Dark Side“ (im Dezember 2016 releast) mit mir und Kräuterbeet ist ein gutes Beispiel dafür. Dazu dieses gesamte Feeling in der ekstasischen Menge. Das ist für mich einfach einzigartig und das wollte ich mit meiner Musik wiederspiegeln.“

Wie kamen deine ersten eigenen Tracks an?

„Ich habe sie zu Beginn einfach in meine Sets eingebaut und zu meiner Freude schnell gesehen, wie das Publikum genau diese Stellen am meisten gefeiert hat. Das war einfach gut. Die vielen Tutorials und auch die Zeit bei Upward Records haben sich diesbezüglich auf jeden Fall bezahlt gemacht, vor allem das tiefere Wissen rund um die Musikproduktion. Es ist einfach das Beste zu sehen, wenn die Leute das Ganze genauso fühlen, wie man es sich erhofft hat. Ein echtes Geschenk. Auch Tracks wie Wasteland oder Clockwork von Freedom Fighters haben mich stark inspiriert. Da passiert soviel. Normal hört man das gar nicht, aber die ganzen technischen Finessen machen mehr aus, als man denkt. Ich habe dann auf jeden Fall mehr und mehr Liebe zum Detail in meine Tracks gesteckt.“

Innerhalb kürzester Zeit bekamst du Bookings auf den ersten Festivals. Wie kam es dazu?

„Durch sehr, sehr viel Arbeit, die es aber immer wieder wert ist, wenn man dann Menschen mit der eigenen Musik berühren und bewegen kann. Aber es ist wirklich nicht leicht gewesen. Mir hat meine damaligen Ausbildungen im Handel und Webdesign aber ein wenig geholfen, die ersten Kontakte zu knüpfen. Ich hatte schon immer einen „leichten“ Hang zum Perfektionismus (lacht). Das mag manchmal nervig sein, aber ich finde es ok, wenn man für das brennt, was einem wichtig ist. Auf jeden Fall konnte ich so von Anfang an professionell auftreten, ohne dafür viel Geld in Design oder Ähnliches investieren zu müssen. Bei unzähligen Bewerbungen, die viele Veranstalter erhalten, ist das sicher ein bisschen von Vorteil. Aber der Sound sollte natürlich trotzdem stimmen und das kostet auch viel mehr Energie und Zeit. Aber wie gesagt: es lohnt sich von Auftritt zu Auftritt immer wieder. Finanziell war das sicher auch mal eine andere Sache und man war Anfangs froh, wenn man Fahrtkosten bekommen hat. Das dürfte jeder kennen, der in einer kleinen Szene erste Bookings haben möchte.“

Dieses Jahr hast du mit der Midnight Sun 2017 begonnen. Wie war’s?

„Sehr, sehr geil, da ich auch Geburtstag hatte und der Floor auch noch ein Ständchen gesungen hat, nachdem ich mein Geburtstags-Set gespielt hatte. Anschließend habe ich auch selbst mal wieder gefeiert, was ich kaum noch tue, seit ich produziere. Aber UnderCover, Zyce und auch viele Andere haben an dem Abend echt abgerissen.“

Und wie geht’s weiter?

„Dieses Jahr wird auf jeden Fall aufregend. Nach der Schweiz, Österreich, Rumänien und Dänemark im vergangenen Jahr, spiele ich dieses Jahr das erste Mal in Italien. Wo, kann ich noch nicht verraten. Und nach Australien und Ägypten geht’s dieses Jahr auch. Mehr dazu kann ich aber hier noch nicht erzählen. In Deutschland freue ich mich dieses Jahr auf Festivals wie die Indian Spirit, das Airbeat One, , Orange Sun, Bachblyten und das Shining Festival. Weiteres erfahrt ihr rechtzeitig, über die üblichen Kanäle.“

Eines der bisher schönsten Erlebnisse in der Szene?

„Letztes Jahr, Question of Time im Catonium. Da kam ein junger Herr auf mich zu, mit einem Briefumschlag, den er mir in die Hand gedrückt hat und sagte, dass er gar nicht stören will, ich den Brief einpacken und Zuhause lesen soll. Den habe ich dann erst Mal drei Monate vergessen. Als ich ihn dann öffnete hielt ich ein zweiseitiges Schreiben in den Händen. Er hatte mir geschrieben, dass er Tom heißt und auch selber Musik produziert. Er verfolgte meinen Werdegang von Anfang an und hatte eine Hörprobe seiner Musik beigelegt und gefragt, ob ich ihm nicht was zeigen könnte. Bei so einem Brief kann man da schwer Nein sagen. Mittlerweile besucht er mich wöchentlich und wir haben auch schon was zusammen produziert. Seine ersten Gigs hatte er mittlerweile auch. Zu Weihnachten habe ich Malice D. dann zu iDirty Records geholt.“

Danke für das sympathische Interview. Ich wünsche dir wirklich viel Erfolg für 2017 und mit deinem aktuellen Release „Back To The Future“.

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2 Gedanken zu „Interview mit Kleysky – Feinster Dirty Prog aus Hamburg

  • 18. Januar 2017 um 9:44
    Permalink

    lächerlich

    • Heddi
      18. Januar 2017 um 10:18
      Permalink

      Hallo Ein Produzent :-D,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar und dein Feedback zu diesem Artikel. Ebenso freue ich mich über deinen Besuch auf dieser Seite. Auch wenn ich Menschen, die anonym unbegründete Kritik im Internet veröffentlichen, eigentlich nicht schätze.

      Lächerlich.

      Liebe Grüße

      Arne von Goazin.de

Kommentare sind geschlossen.