Vom Wald in den Club: wie Progressive Trance die Goa-Szene beeinflusst

Gastartikel by Dj Muscheltaucher

Wir freuen uns sehr über diese Zusendung eines Alt-Goanauten aus den 1990ern 🙂 Immer her mit euren Gastartikeln. Kontakt

Gedanken zum „Comeback“ der Goa-Partys

Cover des Buches "Goa - 20 Jahre Psychedelic Trance"
Cover des Buches „Goa – 20 Jahre Psychedelic Trance“

Szenen sind lebendig. Sie entwickeln sich, verändern sich, erfinden sich selbst immer wieder neu. Das sieht man kaum an einer anderen Szene besser, als an der Goaszene. Vor gar nicht allzu langer Zeit für tot erklärt worden, erlebt sie in den letzten Jahren ein furioses Comeback. Zeit, die Entwicklungen der letzten Jahre zu reflektieren, die seit der letzten Auflage des Standardwerks „Goa – 20 Years Of Psychedelic Trance“ (Tom Rom und Pascal Querner, 2010) vergangen sind. Mein Hauptaugenmerk gilt Deutschland.

Man muss sagen: viel hat sich getan in den „Zehner-Jahren“. Die Goapartys sind aus dem Untergrund hervorgekrochen und dominieren in großen Teilen Deutschlands die Partylandschaft. War es einige Jahre schwierig, Veranstaltungen in der Nähe zu finden, hat man heute die Qual der Wahl. Wenn man möchte, kann man heute jedes Wochenende stampfen gehen, vorausgesetzt, man wohnt in der Nähe einer größeren Stadt. Etwas Erstaunliches geschah: Im Programm der Clubs der Republik tauchte das fast vergessene Wort „Goa“ immer zahlreicher auf. „Goa“, „Psychedelic Trance“. Aber auch ein relativ neues Wort gesellte sich zu den beiden vertrauten: „Progressive“.

„Progressive Psytrance“. „Progressive Trance“. „Proggy“. „Darkprog“. Diese Wörter gehörten fortan zu fast jeder Goa-Party dazu. Doch was bedeuten sie? Und woher kommt das? Und muss das wirklich sein? Um das zu erklären, lohnt sich ein Ausflug zu den Anfängen. Man sollte sich selbstverständlich dafür hüten, die Vergangenheit zu romantisieren und zu verklären. Früher war nicht alles besser. Und doch: etwas scheint mir an den heutigen Partys verloren gegangen zu sein: der Spirit.

Goa-Flyer 1998 (links) und 2016 (rechts). Seht ihr den Unterschied?

Links: alter Goa Party Flyer von 1998, Links: neuer Goa Party Flyer von 2016
Goa Flyer 1998 (links) vs. 2016 (rechts)

Wer in den 90ern auf Goa-Partys ging, war zwangsläufig Teil einer Untergrund-Subkultur. Von den Medien ignoriert, von der Polizei kriminalisiert, stellten die Partys ein Paralleluniversum dar, das fernab von Kommerzialisierung, Mode und Starkult funktionierte. Ohne Leute aus der Szene zu kennen war es kaum möglich, überhaupt in Erfahrung zu bringen, wo eine Open-Air-Goa stattfindet. Hat man eine gefunden und ein aufregendes Wochenende in schöner Natur verbracht, galt es, wieder unbescholten nach Hause zu kommen. Gerade während der Jahrtausendwende machte es die Staatsgewalt den Goanauten nicht gerade leicht. Polizei-Kommissarin a.D. Monika Schmitt aus Mainz schrieb 2004 auf „Kriminalpolizei.de“:

„Goa-Parties [sic] sind eine neue Erscheinungsform der Rauschgiftkriminalität, die zunehmend professionellen Veranstaltern eine Plattform für Drogenhandel-, -erwerb und -konsum bieten“.

Die mit dieser doch recht vereinfachten und auch falschen Auffassung verbundene Null-Toleranz- Strategie der Polizei führte zu einer Kriminalisierung aller Goa-Besucher und massiven PKW- Kontrollen an allen Straßen, die vom Partygelände wegführten. Wer mit dem Auto fuhr, musste für die Kontrollen ein paar zusätzliche Stunden einplanen. Auch die Bewohner des Umlandes zeigten sich verstärkt intoleranter, angesichts der nächtlichen Ruhestörung. Die Anzahl der Partys in Deutschland reduzierte sich im Laufe des Jahrzehnts auf ein Minimum. Wurde man irgendwo vertrieben, floh man woanders hin, wenn man konnte. Von den ursprünglichen großen Partys überlebten nur wenige. Es folgten traurige Jahre.

Von den Wäldern in die Clubs

Doch die Partys überlebten im Untergrund. Sie flohen aus den Wäldern, Wiesen, Seen und Bergen in die Keller, Bunker und Fabrikhallen der Clubs. Und vermischten sich seit der Jahrtausendwende mit dem, was sich „Progressive“ nennt. Progressive Trance hat seine Wurzeln jedoch nicht allein im Trance, sondern auch im House, im Minimal und im Techno. Monotonie, rollende Bässe und das „Sunshine-Feeling“ mancher, das industrielle, technoide anderer Songs zeugen davon. Wichtig zu wissen ist: die Anhänger der Progressive Musik, sowohl der House- als auch der Trance-Variante kamen aus anderen, dem Mainstream-Publikum zugänglicheren Szenen. „Progressive“ bedeutet, dass sich die Lieder entwickeln, keine klassische Liedstruktur besitzen. Im Vergleich zu anderen House-, Techno- und Minimal-Songs stellt das natürlich eine Entwicklung hinzu verspielten, „psychedelischen“ Klängen dar, so dass sich diese Musik recht gut in den Psytrance einreihen konnte. Goa war jedoch schon immer verspielt und progressiv. Lange bevor dieser Begriff verwendet wurde.

Video einer Goa Party in den 1990er Jahren

Kommen wir zu der zentralen Frage, die sich in dieser Stelle stellt: Ist diese Entwicklung, diese Vermischung, bedauerlich? Ist das gut, ist das schlecht? Meine Antwort darauf lautet eindeutig: Jein. Es ist gut und schlecht.

Video einer heutigen Progressive Trance Party

Denn Fakt ist: die Szenen haben sich gegenseitig beeinflusst. Die House- und Technoszene wurde ebenso von Goa beeinflusst, wie die Goaszene von Techno und House. Mit dem Resultat, dass heute zwar sehr viele „Goa-Partys“ stattfinden, diese jedoch sehr oft den Goa-Spirit vermissen lassen. Tom Rom schreibt in „Goa – 25 Years Of Psychedelic Trance“ im Kapitel 42, „Kritik und Zukunft“:

„Eines steht fest: Der Oldschool-Sound der neunziger Jahre ist heute schon in der Minderheit. Progressive Trance, House, Minimal und Techno haben ihre Spuren hinterlassen. Obertonmusik, Instrumente, Ethno-Klänge und Klassik-Einflüsse sind heute Raritäten geworden.“

Szene damals & heute

Gehörten früher Chai, Nag Champa-Räucherstäbchen, bunte Klamotten aus Marokko, Indien und Nepal, lange Haare, Dreads, Gitarren, Ethno-Klänge und verspielte Melodien zu jeder Goa-Party, sind es heute technoide, (manchmal kalte, manchmal „trancige“) Klänge, „normal aussehende“ Gäste und stampfende, rollende Bässe. Die verspielten, in der so genannten „phrygischen Tonleiter“ gespielten, orientalischen Melodien wichen den Technoiden. Die positive Kehrseite dieser, meiner Meinung nach, doch eher traurigen Entwicklung ist die Tatsache, dass das „Mainstream“-Publikum heute eher in den Kontakt mit psychedelischen Klängen kommt und Interessierten somit der Zugang zur Szene und Musik erleichtert wird. Auf den großen Festivals genauso wie im House-Club. Dies führt allerdings auch dazu, dass sich auf den großen Goa-Festivals das Publikum am Samstag radikal verändert. Sieht man am Donnerstag und Freitag viele Rastas, Freaks, Hippies, Meditierende, Künstler, Artisten und dem Kraut zugewandte, dominieren am Samstag die „normal aussehenden Leute“, die „Bademeister“, die „Samstag-Abend-Touristen“. Der süßliche Duft auf der Tanzfläche weicht dem Alkoholdunst. Immer wieder liegen Bierflaschen auf dem Dancefloor und nicht selten machen sich die „Normalos“ über die „Freaks“ lustig.

Mich persönlich hat diese Entwicklung doch reichlich verwirrt. Ich habe das Gefühl, viele der heutigen Gäste und Veranstalter verwechseln Goa mit Progressive. Oft habe ich auf einer heutigen „Goa“-Party das Gefühl, im Technoclub zu sein. Ich finde das sehr schade. Ich finde, gewisse Traditionen sollten bewahrt werden, auch wenn die Progressive Musik besser in die heutige postmoderne Welt nach dem 11. September 2001 passt als der Spirit der Hippies. Denn eines darf nicht vergessen werden: Progressive ist ein hauptsächlich mitteleuropäisches Phänomen. Schon im nahen Südeuropa sieht es etwas anders aus. Viele Musiker produzieren auch heute noch traditionellen „Goa-Trance“, wenn natürlich auch im modernen Gewand mit ordentlichem Bass. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: eine Musikszene darf und muss sich weiterentwickeln. An einem sonnigen Tag zu Progressive Psytrance oder aktuellem Full-On zu tanzen, macht großen Spaß und kommt sehr nah an das Goa-Feeling von anno dazumal heran. Musik bleibt natürlich stets Geschmackssache. Wenn sich jedoch eine Szene zu sehr von der ursprünglichen Idee entfernt, darf und muss das kritisiert werden. Vor allem dann, wenn sie sich dessen nicht bewusst ist.

Hinzu kommt: In den Clubs wird gerne die Vielfalt der Musik gepriesen, oft, ohne ihr gerecht zu werden. So sehr die verschiedenen Subgenres auch die Freiheit der Kunst begrenzen und für Verwirrung sorgen, so nützlich sind sie, um die die jeweilige Musik zu beschreiben. Oft bekommt man den Eindruck, als gäbe es neben Psytrance, Progressive Psytrance und Progressive keine anderen Stilrichtungen, die härteren Subgenres mal ausgenommen. Tom Rom schreibt weiterhin:

„Full-on ist härter geworden, Dark-Psy und Twisted haben sich entwickelt – sozusagen als psychedelischer Punk, der den Kommerztendenzen in der Trance-Szene etwas entgegensetzen will, ohne ins alte Schema zurückzufallen.“

Obwohl also härterer Full-On und Progressive Psytrance vor allem in Mitteleuropa zu den beliebtesten Stilrichtungen zählen und es mit den Subgenres Dark-Psy, Psycore oder dem beliebten Hi-Tech harte bis sehr harte Alternativen gibt, werden viele andere Stile, die einst zur Vielfalt der Szene beigetragen haben, nicht mehr bedient. Zu nennen wären hier Melodic Forest, Nitzhonot, Twilight, South African Psytrance, Suomi und eben Goa. Vor allem experimentelle Musiker, die sich nicht davor scheuen, zu Gunsten der Melodie oder der Rhythmik den Bass ein klein wenig runterzudrehen, haben es in den Clubs nicht leicht. Immer noch gibt es tollen neueren Goa-Trance, beispielsweise von Goasia, Khetzal, Filteria und Ra. Den bekomme ich in Deutschland allerdings viel zu selten zu hören. Schade.

Mein Fazit: „Progressive Psytrance“ ist zugleich Segen und Fluch. Segen, weil die Vermischung der Szenen der Goa-Musik zu neuer Bekanntheit und zu neuer Größe verhalf. Ein Fluch, weil der Spirit doch allzu häufig fehlt und viele Partys, die sich „Goa“ nennen, doch recht wenig damit zu tun haben. Aufhalten kann man diese Entwicklung nicht. Aber man kann sich der Tradition bewusst werden, sich vergegenwärtigen, woher diese Szene und diese Musik kommen. Aus Goa. Aus der westlichen Gegenkultur. Aus dem Spirit der 60er. Aus der Natur, den zauberhaften, psychedelischen Lichtspielen unter freiem Himmel. Und die Veranstalter sollten sich im Klaren sein, was sie wirklich wollen: Goa oder Techno. Szene oder Ausverkauf.

12 Gedanken zu „Gastartikel: Hassliebe Proggy: Einfluss des Progressive Trance auf die Goa-Szene

  • 28. März 2017 um 20:27
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    Endlich jemand der es auf den Punkt bringt…..Der Spirit….Ich gehöre zu den sogenannten Freaks die von normalos ausgelacht werden während sie ihr mischen saufen und die ganze tanzfläche klebt……Goa ist leider eine aussterbende Szene der ich bis zum Tod angehören werde…..Danke für diesen Artikel

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    • 5. Mai 2017 um 5:00
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      Aber wenn ich dir erzähle das GOA partys immer beliebter bei uns in niedersachen werden glaubst du mir das ?

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  • 29. März 2017 um 21:09
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    „Zu nennen wären hier Melodic Forest, Nitzhonot, Twilight, South African Psytrance, Suomi und eben Goa. Vor allem experimentelle Musiker, die sich nicht davor scheuen, zu Gunsten der Melodie oder der Rhythmik den Bass ein klein wenig runterzudrehen, haben es in den Clubs nicht leicht. Immer noch gibt es tollen neueren Goa-Trance, beispielsweise von Goasia, Khetzal, Filteria und Ra. Den bekomme ich in Deutschland allerdings viel zu selten zu hören. Schade.“

    Wie wahr, wie wahr. 🙂 Als GoaTrance-Liebhaber vermisse ich sehr diesen Sound. Schon krass, dass nicht mal Filteria häufig in Deutschland spielt, obwohl er international schon ein großer Künstler ist. Auf unseren Return-of-the-Sun- Partys versuchen wir Suomi und GoaTrance in Berlin wieder ein Plattform zu geben.

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    • 29. März 2017 um 21:12
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      PS: Doch würde ich ggf. Techno mit EDM austauschen. Ende 90er würde ich dem Progressive-Sound noch eine Technonote zuschreiben, aber heute ist es doch wohl eher der kommerzielle EDM-Sound, der Progressive (außgenommen die undergroundigen Spielarten) prägt. Das was ich unter „Techno“ verstehe ist meistens hörenswert und im Berghain oder anderen Technoparties habe ich bisher keine „Bademeister“ gesichtet. 😉

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  • 30. März 2017 um 4:31
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    Klare Ansage mit hohem Wahrheitsgehalt. Auf gängigen Partys läuft mittlerweile Musik, die zwar Spaß macht bzw. machen kann, aber mit dem, was im Goa ursprünglich als psychedelisch oder transzendental bezeichnet wurde, nicht mehr viel gemein hat. Jedoch musste ich in der letzten Zeit desöfteren feststellen (z.B. Psy-Fi-Festival 2016), dass sich einige Künstler offensichtlich dieser Problematik gestellt haben und den Stil von damals in technologisch neuem Gewand aufleben lassen. Salopp formuliere ich das am liebsten wie folgt: „Danke Psytrance, es war ’ne schöne Zeit mit dir, aber jetzt tritt zur Seite: Goa ist zurück!“

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  • 30. März 2017 um 9:45
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    hey ho ich muss mich ja dann auch als altgoanautin äussern bin auch seit ca 1990 dabei werde dieses jahr noch ein halbes jahrhundert alt und stimme vielem was oben beschrieben wurde zu . Leider ist es in den letzten fünf jahren ca mir alles viel zu kommerziell geworden der spirit fehlt das familäre und miteinander freundlich umgehen und ich mochte den namen goaparty noch nie so wirklich . die meisten die heute auf parties gehen sieht man ein zwei jahre und dann sind sie wieder weg keiner weiß woher ;GOA; kommt frag doch mal die jungen leute wieso wir so sind wie wir sind und ob die wissen das goa in indien ist und wie es zu unserer bewegung gekommen ist. ich lebe mein leben schon immer so trage immer ballonhosen und zipfelmützen wobei es nicht um kleidung geht aber manche benutzen die klamotten als art verkleidung und nach dem feiern ziehen sie die hosen aus und tragen wieder marken . will das nicht auf alle beziehen hin und wieder treff ich leute die man ohne sich gross zu unterhalten auch auf anderen parties treffe und man hat diese besondere connection wenn ihr versteht was ich meine aber leider sind 95 % der feierleute nur auf goa parties weil sie wissen das sie da alles ballern können was sie wollen . und nach ein paar jahren kehren sie ins ;normale ; leben zurück oder bleiben hängen weil sie keine freunde haben die auf sie aufpassen ich weiß nicht wie oft ich schon verwirrte seelen helfen musste aber nun ja zeiten ändern sich aber ich hoffe das unsere parties mal wieder zu dem werden was sie mal waren denn ich gehe nur noch ungerne weg weil es nur noch um kohle machen geht und wie gesagt der spirit nicht mehr so ist wie früher aber dennoch liebe ich es und werde bis zum ende den spirit aufrechterhalten bis ich irgendwann im universum verpuffe in diesem sinne NAMASTE

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    • 29. November 2017 um 13:33
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      Sehr schön gesagt und auf den Punkt gebracht. <3 Zum Glück gibts es Underground noch genügend Partys, die auf Spirit Wert legen und Besucher, die dieses zu schätzen wissen. Namaste

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  • 9. Mai 2017 um 13:52
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    Hobbypsychologisches Blödsinnsgefasel. Progressive ist die höchste Form der GOA-Musik.

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    • Heddi
      9. Mai 2017 um 13:53
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      Wenn Progressive die höchste Form der Goa-Musik ist, dann ist Hobbypsychologie die ausgereifteste Form der Psychoanalyse 😀

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  • 28. November 2017 um 0:00
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    Danke das das mal angetönt wird !! Ja der „Spirit* ist fast ausgestorben – Ja … qber nur fast !!
    Ich ,m, 55 , Nenn mich ein *GOANER* & legte als VINIL DJ seit Sommer 1994 in der Ost-Schweiz sporadisch ; an Familiär kleineren , psychadelischen UV Wolle – Waldpartys auf * just for Fun * gage gabs keine !! Bis ende 2000 …
    Aus freundschaftlichen & geschäftlichen Gründen landete ich schliesslich in Kuala Lumpur / Malaysien !
    Da es in keinem Platten Laden GOA Records zu Kaufen gab ; holte ich 400 Scheiben & Equipment per Luftfracht aus der Schweiz , spielte ich da in einigen Clubs diesen nie gehörten & verspielten, so genannten „phrygischen Tonleiter“ gespielten Psy Sound auf. in der folge – Dass wir unser Stage Design an einer Open -Air Party in Genting Hihgland 2003 aufstellten & eine Schweiz/Brasil Goa She DJ’ese (Amphibtere) & einen Schweizer DJ ( Spacefreak ) dafür einflogen !! Und damit Goa in Malaysien launchten !! Seid 2013 bin ich wieder in der Schweiz- und hatte damals die „Scene“ nicht wieder erkannt
    & ES Komerz war ! meine Goa Freunde Sagten -“ Hast nichts verpasst“ !! im 2014 hab ich das comeBack
    – gewagt und wieder in der Heimat zu Sounden – immer noch mit meinen Alten Platten den Jüngeren den alten Style von Goa Klängen zu zeigen !!! Der Funke des * Spirit’s* ist wieder da & zusammen mit den Basler Freunden werden Wieder „back to the Roots“ kleine > 80.pax Wald Partys organisiert !!!
    Om Shivaya Namaste. & Peace, Love&Light Euer DJ Budda /Adi1962

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  • 1. Dezember 2017 um 1:55
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    Melodic Forest, Nitzhonot, Twilight, South African Psytrance, Suomi was ist das denn alles, mal schauen ob ich da was Finde – Fiteria Klingt tatsächlich als sei es von 199X.
    Was mir bei meinem Ersten Psytrance Tape aufgefallen ist (Retrodelica) es hörte sich keine Minute wie die andere an – die Musik war im permanenten Wandel – Und sie war für mich eine Tanzmotivation wie ich sie zuvor nicht kannte – als ich dann 2 Jahre Später auf meinem Ersten Open Air war (die vorletzte Love Field) war hin und weg. Wobei ich zugeben muss, dass ich zu denen gehöre die (wenn ich nicht gerade Arbeite) oft zu denen gehöre die „normal“ aussehen. Und auch die offen herzliche Art habe ich eher beim auf den Partys gelernt als sie mitzubringen (damit bin ich noch nicht ganz fertig).
    Ja, ich vermisse die alte Zeit, aber ich freue mich immer noch auf die Kinder (modernen Partys) und habe bisher keine bessere Tanzmusik gefunden. Schön das es sie gibt. Danke.

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  • 12. Dezember 2017 um 9:36
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    Sehr schön auf den Punkt gebracht! Sehe ich mit meiner mittlerweile 11 jährigen Szene Erfahrung genauso.
    Wesentlich schlimmer finde ich es wenn der Begriff „Psychedelic “ benutzt wird um die Kommerz-Club Partys zu bewerben. Psychedelisch (griechisch für „das offenbar werden der Seele“) ist im besten Fall noch das halbherzig aufgehängte batik-Tuch hinter dem DJ Pult 😉

    Mir stellt sich gleich die Frage: was sollen wir tun? Die Antwort ganz einfach: trotzdem den Spirit wahren und großzügig verteilen, kleine private, wenn nötig illegale wald Partys veranstalten, selbst wirklich psychedelischen Sound produzieren, Infos verteilen…

    Weiter so, ich freue mich auf den nächsten Artikel!

    LG,
    Tobi aus München 🙂

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