Titelbild: hanshase.de

Benny Mintech & Nandor im Interview – Stellwerk, KlangGut Beats & Basswerk

Wer in Hamburgs Progressive Welt unterwegs ist, der kennt sie definitiv; Benny (Mintech) & Nandor organisieren regelmäßig die KlangGut Beats & Basswerk Events in Hamburg, vorzugsweise im Juice Club und im Stellwerk. Nachdem Nandor, der selbst eher wenig Berührungspunkte mit Psytrance hat, den Jazzclub „Stellwerk“ übernommen hatte, war er auf der Suche nach DJs und Kennern aus den Subkulturen, für die er Events organisieren wollte. Denn dafür setzen Nandor und sein Team seit jeher auf die Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Musikern aus der jeweiligen Szene. Gemeinsam mit Timo Fibag entstanden die ersten Progressive Events und auch Benny Mintech kam zu dieser Zeit mit ins Boot, welches er dann später komplett von Timo übernahm. Die Proggy Events mit familiärem Charakter, in einer der urigsten Szene-Locations der Stadt, gehören mittlerweile zum festen Programm der norddeutschen progressiven Stampfgemeinde.

Darüber hinaus sind beide auch selbst musikalisch aktiv, wenn auch nicht in derselben Szene. Benny legt als Benny Mintech selbst regelmäßig auf und Nandor ist seit 25 Jahren im Bereich Deutschrap unterwegs. Trotzdem brachte das Schicksal zusammen, was zusammen gehört; einen ehemaligen Hardcore/Hardstyle Fan und Nan-D, ein Mitglied der Rap-Crew SchlechtaUmgang„. Heute sind die Beiden das Herz der oben genannten Partyreihen und unter anderem stark dafür verantwortlich, dass das Stellwerk nach wie vor seine Tore für musikverliebte Hamburger öffnet. Vor allem auch für Fans der hohen bpm-Werte und für Fans von Musik abseits des Mainstreams. Dass das alles andere als ein einfacher Weg war, wird im Interview deutlich. Undurchsichtige Veranstaltungsverbote, die Polizei als Nachbarn, viel Bürokratie und eine beinahe Pleite sind nur einige der Dinge, die das Team gemeistert hat. Und deshalb waren dieser Artikel und das dazugehörige Interview auch schon lange überfällig. Mea culpa. 

Bevor wir nun mit dem Interview starten, möchte ich euch natürlich auch audiovisuelle Eindrücke der beiden Künstler nicht vorenthalten. Denn immerhin organisieren sie nicht nur zwei der kleineren, aber feineren Partyreihen der Hansestadt, sondern machen auch seit langer Zeit selber Musik. Im Interview erzählen sie außerdem vom eigenen Weg in die Szene und die Rolle des Veranstalters, die Eindrücke des G20 Gipfels in Hamburg und beantworten weitere Fragen rund um Psytrance, Eventmanagement und Kommerz in der Hamburger Szene. 

Interview mit Benny & Nandor

Moin Nandor und moin Benni, ihr seid beide, gerade aus dem Proggy Bereich in Hamburg, nicht mehr wegzudenken. Nandor organisiert seit Jahren die KlangGut Beats / Basswerk Events, vor allem im Stellwerk und arbeitet seit fünf Jahren mit dem Benny Mintech Projekt zusammen. Wie habt ihr euch kennengelernt und wie genau gehören KlangGut Beats, Basswerk, das Stellwerk und Benny Mintech zusammen?

Nandor: „Kurz nachdem wir den Jazzclub Stellwerk übernommen haben, traf ich Timo Fibag in Harburg auf der Straße, den ich noch aus den Neunzigern aus der Schule kannte und der damals bereits vereinzelt Goa-Partys mit Freunden organisierte. Ich fragte ihn ob er noch aktiv sei und Bock hätte im Stellwerk mal was zu organisieren, da ich selber so gar nicht aus der Szene komme und wir im subkulturellen Bereich immer mit Veranstaltern/DJ`s  aus den jeweiligen Kreisen  arbeiten wollen. Timo erfand das Format KlangGutSüd und schleppte Benny Mintech als Verstärkung mit ran. Benny wiederrum fing nach kurzer Zeit mit einer eigenen  Reihe namens  Audiofrequenz an. Nach den ersten Jahren hatte Timo zunehmend weniger Zeit und Benny übernahm das Format, taufte es jedoch in KlangGutBeats um, damit es sich nicht auf Harburg beschränkt. Ich dagegen habe einfach nur zugearbeitet und in der Promotion und Durchführung geholfen. Das Basswerkformat bezog sich im Ursprung eher auf Dubstep sowie DnB. Um Benny und Timo einen auszuwischen, fing ich an Proggy Editions zu organisieren, um zu zeigen, dass man sich in der Promo stärker engagieren muss…natürlich immer mit den Beiden zusammen. Mittlerweile gehören Benny und Timo hier irgendwie schon zum Ladeninventar.“

Wenn man solange zusammenarbeitet, gerade auch in einer Location wie dem Stellwerk, die es nicht immer leicht gehabt hat, erlebt man natürlich nicht nur die Hochs, sondern auch die Tiefs zusammen. Was habt ihr in den letzten fünf Jahren öfter erlebt – Hoch oder Tiefs?

Nandor: „Der Stress bezüglich Lautstärke, den wir zu Beginn mit unserem alten Ansprechpartner bei der deutschen Bahn, zum Thema Mietsachen, sowie mit unseren Nachbarn von unten (Polizei) hatten, traf zunächst natürlich alle lautstärkeintensiven, basslastigen Formate. Deshalb verlegten wir diese zuerst in die „Beatgruft“, die zunächst kein abgenommener Veranstaltungs- sondern schlicht ein Lagerraum war, den wir illegal besetzten und bespielten, da sich dort ein Asphaltboden befindet und der Freund und Helfer in den darunter liegenden Räumen lediglich Duschen, WC`s und Umkleideräume hat. Die sind, laut TH-Lärm, nicht schützenswert, da nicht durchgehend besetzt. Die Beatgruft wurde uns im Frühjahr 2014, von Januar bis März, aus undurchsichtigen Gründen, die nach Willkür stanken, seitens des Vermieters verboten, trotz zwischenzeitlich erfüllter Brandschutzauflagen. In diesen Monaten sind wir finanziell fast ausgeblutet und waren gezwungen das Crowdfunding zu starten. Mental befanden wir uns kurz vor der Aufgabe des Ladens, weil der Konflikt so kräftezehrend war, dass bereits mehrere Mitarbeiter das Handtuch warfen. Auf der anderen Seite wuchsen die Formate und die Anzahl von Beatveranstaltern samt Publikum immer weiter, sodass wir nicht aufgeben wollten. KlangGutSüd/KlangGutBeats entwickelte sich wie die Basswerk zu einer festen Institution, bei der sich ein Großteil des Publikums untereinander kennt, so wie friedlich und ausgelassen feiert.“ 

Erzählt ein wenig von euren ersten Begegnungen mit der Szene?

Nandor: „In den Neunzigern war ich immer wieder zu kleineren Goas von Freunden mitgeschleift worden, obwohl ich eigentlich ein Hip Hop Nazi war, an Hip Hop gab es aber nicht viel in der Stadt und in Harburg schon gar nicht. Außerdem hatte ich schon immer Bock auf eine Strandparty und so zog es mich in die Lübecker Bucht, zur Inianasha, wo man einfach wieder sehen konnte, dass die Goa Szene Outdoor möglich machte, was andere Genres bis dahin nicht hin bekamen. Mit den Jahren habe ich  meine musikalischen Scheuklappen an den Nagel gehängt und empfinde Proggy als das mit ehrlichste Beatgenre, was eben nicht so dahin seuselt wie der Studententechno/Elektro, der für mich einfach nicht wirklich zur Sache kommt. Heutzutage arbeite ich mit mehreren Veranstaltern aus der Szene zusammen und es sind eben nicht alles nur Druffies, sondern Leute die mit Leidenschaft sich für Ihre Szene grade machen wie andere, im Bereich DnB oder Hip Hop…trotz aller Unterschiede, gibt es dennoch eine Menge szeneübergreifende Gemeinsamkeiten.“

Benny: „Das war 2006, auf einer kleinen Party, in einer alleinstehenden Kirche in Moorburg, neben der A7. Dort feierte Sugar seinen Geburtstag. Ich kam eigentlich aus der Hardstyle/Hardcore Szene. Ich war komplett überrascht über die herzliche und offene Art der Besucher, die ohne Vorbehalte auf einen zukamen als würde man sich bereits seit Jahren kennen. Alles war neu für mich. Die Deko, die Musik und das ganze Drumherum infizierten mich, sodass ich, nach weiteren Partybesuchen, zwei Jahre später selbst meine erste Party in Wilhelmsburg, am Neuhöfer Damm organisierte. Irgendwann kribbelte es in den Fingern und ich begann 2010 selber aufzulegen. Seit dem lässt es mich einfach nicht mehr los.“

Was hat sich seitdem, eurer Meinung nach verändert, speziell auch hier in Hamburg?

Nandor: „Wie in jeder anderen Szene schleicht sich alle paar Jahre ein Generationswechsel ein, der bedingt, dass man aufpassen muss, dass nicht jeder Verhaltenskodex über den Haufen geworfen wird. Während der Umgang bzw. der Konsum von Drogen früher diskreter gehandhabt wurde, habe ich heutzutage das Gefühl, dass zu viele Affen meinen, den Moment der Einnahme extra zur Schau stellen zu müssen…ist womöglich auch nur mein persönlicher Eindruck. Vielleicht habe ich es in Zeiten, als ich selber noch keinen Laden hatte, einfach nicht wahrgenommen. Jetzt bin ich halt gezwungen, solche Leute raus zu schmeißen, obwohl ich eigentlich der Meinung bin, dass jeder für sein Leben und seine Laster selbst verantwortlich ist. Viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen, da ich selber nur ein Goa Greenhorn bin.“

Benny: „Meines Erachtens hat die Szene durch Kommerzialisierung viel an familiärem Charakter eingebüßt. Alles wird immer nur größer und teurer, deshalb macht es im Stellwerk Spaß, da es über eine gewisse Größe gar nicht hinausgehen kann. Außerdem liegt der Altersdurchschnitt hier verhältnismäßig weit oben und die Harburger sind offen für alle, die aus der Stadt kommen, während die City sich gerne mal arrogant über die Vorstadt stellt.“

Nandor: „Genau dieses größer, teurer, mehr, weiter, länger aka Eventisierung, dass die Stadt Hamburg mit „Hamburg Marketing“ immer weiter ausreizen will, trifft nahezu alle Szenen und nervt einfach nur noch und endet überall im gleichen Ergebnis: alles wird immer anonymer und irgendwelche Touristen verirren sich zu solchen Events und verwässern die Subkultur dahinter. Man wird eben nicht mehr unbedingt durch jemanden aus der Szene an etwas herangeführt, sondern beschließt auf Grund eines Facebook Events da mal hin zu gehen und auf Ibiza zu machen.“  

Eure Partys legen den Fokus ja klar auf den Progressive / Full-On Bereich. Ich muss sagen, dass mich die ganzen Differenzierungen oft eher verwirren. Aber könnt ihr euch zukünftig auch mehr Events im Dark / Hi-Tech Bereich vorstellen, oder schlägt euer Herz klar im Offbeat?

Nandor: „Ich musste mir von Benny und Timo damals erst mal ein Lexikon der Schubladen verabreichen lassen, da ich die Unterschiede zunächst auch nicht gepeilt habe und oft ist es ja auch so, dass irgendein Musikjournalist anfängt neuen Namen ins Spiel zu werfen, um über was vermeintlich Neues berichten zu können. Ich finde es zum Beispiel unnötig, nur auf Grund einer geringfügig anderen BPM Zahl, gleich ein neues Genre zu lablen, aber am Ende bleibt ja einfach nur wichtig, was dem Einzelnen gefällt. Da ich auch im Hip Hop Bereich auf Offbeatcharakter stehe, kommt mir Proggy sehr recht. Prinzipiell kann hier aber jeder Veranstalter anklingeln, der einigermaßen strukturiert und zuverlässig arbeitet und sich nicht als naiv erweist.“

Benny: „Wir bleiben auf jeden Fall beim Progressive Trance offbeat Sound und halten die Fahne mit unseren Reihen dafür oben, selbst wenn einige Leute seit Jahren anfangen das Genre tot zu reden.“

Von Benny weiß ich ja, dass er auch selber an den Decks unterwegs ist und seinen Sound zum Besten gibt. Wie sieht das bei dir aus Nandor? Ich glaube, du bist bei SchlechtaUmgang aktiv, oder?

Nandor: Wow, da hat jemand recherchiert und gespitzelt 😀 . Das hat natürlich mit dem hier besprochenen Schwerpunkt Proggy/Goa nix zu tun. Ich mache seit 25 Jahren Deutschrap, sammle Ami Vinyl, organisiere seit 8 Jahren die Bench Freestylesessions und mache seit 10 Jahren, an jedem ersten und dritten Freitag, von 17 bis 19 Uhr des Monats, die Radiosendung NoTvRaps auf FSK.“ 

Benny, liegt dein Fokus aktuell eher auf deinem Weg als DJ, oder auf deinen Veranstaltungen? Natürlich gehört beides zusammen, aber eine Sache treibt man ja immer energischer voran als die andere.

Benny: „Das kann man so genau gar nicht gewichten, da es eben eng miteinander verknüpft ist. Natürlich hat man nach einer Veranstaltung wieder mehr Zeit privat an den Decks zu stehen und vor einer Veranstaltung wieder weniger, da man sich auf einmal um einen Haufen administrativer Dinge kümmern muss, damit die Veranstaltung nicht in die Grütze geht…Auflegen macht natürlich mehr Spaß als die Arbeit als Veranstalter, die einfach auch mal scheiße anstrengt sein kann.“

Du warst ja Anfang der 2000er bis 2004 in der Hardstyle/Hardcore Szene unterwegs. Welche Unterschiede kannst du feststellen und vermisst du die Zeit manchmal?

Benny: Geht so. Natürlich gibt es viele schöne Erinnerungen, aber man entwickelt sich halt auch musikalisch weiter, zieht neue Grenzen und lässt alte fallen. Die Hardcore Szene ist hier in der Stadt schon bedeutend kleiner dadurch aber auch noch familiärer. Vermissen wäre jetzt aber übertrieben, ich habe mich ja nicht von der Szene enttäuscht gefühlt und sie auf Grund dessen verlassen, sondern da kam einfach unverhofft was Neues.“

Habt ihr eigentlich Pläne, eure Events zu vergrößern, oder seid ihr zufrieden, so wie es ist, also eher familiär und gemütlich?

„Da wir auf Grund der Lautstärkebegrenzung im Saal diesen Raum nur als Chillout nutzen können, kann das Ganze ja nur noch in kleinem Rahmen wachsen. Wir sind aber dennoch ganz zufrieden mit dem Status und hoffen auf die Treue unserer Gäste, damit es gemeinschaftlich bleibt.“ 

Auf welchen Festivals wart ihr dieses Jahr schon?

Benny: „Psychedelic Circus zum Auflegen“

Nandor: „Bin zu alt 😀 Mag nicht mehr zelten.“

Was läuft bei euch eigentlich, wenn mal kein Psytrance aus den Boxen kommt?

Nandor: „Im Stellwerk nur Subkultur, alle Technogenres, Punkgenres, Jazz, Hip Hop, Rock…nur kein Schlager, keine Charts und keine „Black Music“… das dürfen die Bauerndiskotheken übernehmen. Privat: Hip Hop, Funk und experimentelle progressive Beats (z.B.Project Mooncircle, Prefuse 73, J-Dilla, RJD2 etc.)“

Benny: „Minimal Techno, Tech-House, Techno und Hip Hop“

Wie habt ihr den G20 Gipfel in Hamburg eigentlich so erlebt?

Nandor: „Puh, eigentlich zu lang um es hier zu schildern. Ich war von Montag bis Freitag unterwegs, habe viel unnötige Polizeigewalt gesehen, die jetzt von Medienvertretern, Polizeiführung und Politik verschwiegen und verdreht werden soll. Man sieht an den Resonanzen im sozialen Netzwerken, wer vor Ort war und wer sich eben nur die Medieneindrücke aus der Couchperspektive angeschaut und sich dadurch seine Meinung gebildet hat. Das 20 nicht legitimierte Staaten sich treffen, um über die Zukunft vom Rest der Welt zu entscheiden, ist offensichtlich ungerecht und nicht rechtens, da nicht legitimiert, aber es passiert trotzdem. Von daher war meine Laune in diesen Tagen nicht die beste, zumal ich gerne Schwarz trage, ohne zu einem schwarzen Block zu gehören und es genervt hat, sich nicht so kleiden oder bewegen zu dürfen wie man es sonst tut, da man mit Repressalien der Polizei zu rechnen hatte.“

Benny: „Saß zuhause und hab mir das Ganze aus der Netflixperspektive angeschaut 😀 Ich hatte echt keinen Bock, mich von diesem ganzen System nerven zu lassen.“ 

Habt ihr gelegentlich den Eindruck, dass die Goa / Psytrance Szene zu unpolitisch ist? Oder gehören Dancefloor und Politik bzw. politisches Interesse oder gar Aktivismus für euch eher weniger zusammen?

Nandor/Benny: „Natürlich ist der Dancefloor kein politisches Gremium und Menschen gehen feiern, um den Alltag hinter sich zu lassen und Freunde zu treffen. Ich bekomme dennoch immer wieder mit, wie Menschen am Tresen über aktuelle politische Geschehnisse diskutieren. Außerdem möchte ich mal behaupten, dass eine Goa/Psytrance Szene eher links tickt als Vorbehalte gegenüber anderen Nationen oder Hautfarben zu haben. Die Musik steht im Vordergrund und das ist auf einer kulturellen Veranstaltung auch in Ordnung und dennoch fördert auch Kultur das nötige soziale Einfühlungsvermögen, um sich miteinander auszutauschen und zu informieren. Ein Zusammentreffen von Menschen ist dem entsprechend nie komplett unpolitisch. Wer dann zu anderen Zeiten politisch aktiv wird bleibt Spekulation.“

Was würdet ihr euch für die Zukunft, sagen wir in den nächsten 5 Jahren, für die Musik, die Menschen und die Szene insgesamt wünschen?

Nandor: „Zunächst einmal überleben, denn in diesem Laden mit dem Vermieter und den Nachbarn ist nie alles save bzw. es kann immer irgendwas aus dem Nichts heraus passieren womit man nicht rechnet…deshalb rechnet man leider damit, dass es keine Planungssicherheit gibt. Prinzipiell wünsche ich mir, dass das Clubsterben ein Ende nimmt und sich die Existenz von Clubs weniger zentralisiert entwickelt, sondern eher wie in Berlin über die ganze Stadt verteilt. Dieses Kiez-Schanze Ding ist für mich einfach auch extrem ausgelutscht und hat immer mehr Halligalli Mallorca Charakter, den ich mir nicht geben kann. Der Goa/Proggy Szene wünsche ich, dass sie zusammenhält, immer wieder Veranstalter hervor bringt, die das Ganze am Leben erhalten und aufpasst, dass der Kommerz die Kultur nicht zu Grabe trägt.“

Benny: „Eine positive Weiterentwicklung der Szene, eine weltoffene Sicht von Clubbetreibern uns gegenüber bzw. das Beiseitekehren von Vorurteilen, dass unsere Formate ja nur Drogisten anziehen. Und natürlich das alles bezahlbar und erschwinglich bleibt, damit auch jeder Harz4 Empfänger noch weg gehen kann, ohne sich den Rest des Monats von Toast und Ketchup ernähren zu müssen.“

Welche Events wollt ihr mir und den Lesern zum Schluss noch ans Herz legen?

Psyburg Nr. 3 / 25.08.2017 – https://www.facebook.com/events/1153237641444079/

Time for Bass / 26.08.2017 – https://www.facebook.com/events/135575887002627

KlangGut Beats Traumtänzer / 08.09.2017 – https://www.facebook.com/events/279563185859488/

Sonst einfach immer Ausschau halten auf:

https://www.facebook.com/stellwerk.hamburg/

und

https://www.facebook.com/KG.Beats.Hamburg/

oder freundet euch mit der Basswerkseite an:

https://www.facebook.com/basswerk.stellwerk

Besten Gruß und Danke!

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